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Füchse Berlin erobern Rang drei zurück

Berlin. Es war ein hartes Stück Arbeit für die Füchse. Beim 24:21 (13:10)-Heimerfolg gegen den starken Aufsteiger HC Erlangen hatten die Berliner am Sonntag aber mehr Mühe als erwartet. dpa/jam

"Die Abwehr war heute wieder gut. Aber vorne hätten wir mehr treffen müssen", sagte Trainer Erlingur Richardsson. Mit dem Sieg rücken die Füchse wieder auf Platz drei in der Tabelle der Handball-Bundesliga.

Nach einer siebentägigen Spielpause hatten die Füchse vor 8546 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle Probleme, in die Partie zu finden. Besonders im Angriff konnten viele offene Würfe nicht verwertet werden. Und gleich der erste Siebenmeter wurde verworfen.

Für Silvio Heinevetter kam später Petr Stochl ins Tor. Der 40-jährige Stochl zeigte zahlreiche Paraden, war am Ende sogar der Matchwinner. "Es war schön mal wieder zu spielen", erklärte er.

Es war eine hektische Partie. "Und von dieser Hektik haben wir uns phasenweise anstecken lassen", sagte Stochl. Zwischenzeitlich standen nach diversen Zeitstrafen sogar nur noch drei Berliner Feldspieler auf dem Feld. Erst kurz vor kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Berliner auf drei Tore etwas absetzen.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Füchse dann etwas konzentrierter im Angriff. Es waren nun vor allem die Tore von Petar Nenadic und Fabian Wiede, die den Vorsprung der Füchse hielten - und natürlich Stochls Paraden.