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FC Bayern vor Turbo-Meisterschaft

Düsseldorf. Ob am Samstag in Mainz oder am Dienstag in Berlin – die früheste deutsche Fußball-Meisterschaft der Bundesliga-Geschichte ist Rekordchampion FC Bayern München ohnehin nicht mehr zu nehmen. "Wann wir Meister werden, ist zweitrangig", meint Nationalspieler Toni Kroos. dpa/noc

Auch Trainer Pep Guardiola sieht den nächsten Spielen gelassen entgegen. "Es hängt nicht hundertprozentig von uns ab, sondern auch von Dortmund und Schalke", sagte der Bayern-Coach am Freitag.

Die Meisterschaft ist am Wochenende entschieden, wenn der FC Bayern seine Partie beim Europa-League-Anwärter Mainz gewinnt und die beiden West-Verfolger Borussia Dortmund (in Hannover) und Schalke 04 (gegen Braunschweig) in ihren Partien keinen Dreier schaffen. Das glauben die Münchener allerdings nicht. "Ich gehe nicht davon aus", sagte Arjen Robben.

Vier Teams aus dem unteren Tabellendrittel treffen in direkten Duellen aufeinander. Dabei steht die Partie zwischen dem VfB Stuttgart (21 Punkte) und dem Hamburger SV (23) im Blickpunkt. Beide Clubs setzen im Abstiegskampf auf neue Trainer. HSV-Coach Mirko Slomka hat seinem Team schon eine neue Kompaktheit verordnet, allerdings sind die Hanseaten seit fünf Monaten ohne Auswärtssieg. "Auswärts brauchen wir eine besondere Stabilität, aber wir sind stabil", meinte Slomka. In Stuttgart feiern die Hamburger ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Coach Huub Stevens, der noch nie mit einer Mannschaft abgestiegen ist.

Für den 1. FC Nürnberg kann sich in einer Woche fast alles entscheiden. Zunächst in den beiden Heimspielen gegen Frankfurt am Sonntag und gegen Stuttgart am Mittwoch, ehe die Partie beim SC Freiburg die "Woche der Wahrheit" beendet. Darüber müsse man sich nicht so viele Gedanken machen, meinte Torhüter Raphael Schäfer: "Wir müssen vor allem so Fußball spielen, dass unsere Stärken zur Geltung kommen."