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FC Bayern und Gladbach angespannt

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will sich trotz der Mini-Krise selbst treu bleiben.
Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will sich trotz der Mini-Krise selbst treu bleiben. FOTO: dpa
München/Glasgow. Die Situation ist angespannt. Sowohl Bayern München als auch Borussia Mönchengladbach brauchen in der Champions League wieder ein Erfolgserlebnis. dpa/jam

Die Bayern spüren vor der Partie gegen den PSV Eindhoven an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) und drei sieglosen Partien in Serie erstmals eine "kleine Drucksituation" unter ihrem neuen Trainer Carlo Ancelotti. Die Borussen müssen in der "Grünen Hölle" Celtic Park (20.45 Uhr/Sky) in Glasgow dringend punkten, um nicht frühzeitig das Überwintern im internationalen Geschäft abhaken zu müssen.

"Ich muss mir selbst treu bleiben", lautete Ancelottis Kernaussage vor dem plötzlich so extrem wichtigen Gruppenspiel gegen Eindhoven. "Es ist mein Job, ruhig zu bleiben und Lösungen zu finden mit meinen Spielern", erklärte Ancelotti an seinem 100. Tag beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Vertrauen ist sein Lösungsansatz: "Die Spieler hier sind sehr professionell, sehr intelligent."

Drei Spiele ohne Sieg und der lautstarke Warnruf von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge haben die Münchner Stars aufgerüttelt. Die Mannschaft sieht die Bringschuld bei sich und nicht bei ihrem Trainer, über dessen menschliche Art plötzlich viel diskutiert wird. "Es ist ein Spielerding, dass wir nicht die Leistung gezeigt haben", sagte Nationalspieler Mats Hummels und fügte hinzu: "Ich bin ganz guter Dinge, dass wir gegen Eindhoven das richtige Gesicht an den Tag legen." Dominant, top motiviert, gierig nach Toren und dem 14. Heimsieg nacheinander in der Champions League.

Gladbachs Trainer André Schubert plagen indes große Personalsorgen. Andreas Christensen, Raffael, Thorgan Hazard und Fabian Johnson fehlen in Glasgow. Schubert will dennoch punkten. "Wir müssen cool und defensiv klug sein und taktisch richtig spielen", erklärte er.