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ESV94-Volleyballer starten mit zwei Siegen

Volleyball-Landesliga Süd/Herren. Gleich zum ersten Spieltag stand für die Volleyballer des Elsterwerdaer SV die längste Anreise während der gesamten Saison auf dem Spielplan. Eisenhüttenstadt hieß das Ziel. Jens Möbius

Da der ESV im letzten Jahr aus der BBL abgestiegen und VSG Fortuna Finsterwalde aus der Landesklasse aufgestiegen ist, gab es gleich im ersten Saisonspiel seit gefühlten zehn Jahren (genau wusste es leider niemand) ein Landkreisderby. Die Männer des ESV fanden zunächst überhaupt nicht ins Match und liefen sofort einem 1:7 hinterher. Schuld waren vor allem das fehlende Spielen ohne Ball, sodass es meist keine klaren und gezielten Angriffsaktionen über alle zur Verfügung stehenden Angreifer geben konnten. Diese ausrechenbare Spielweise nutzte Finsterwalde sofort zur Führung aus. Im Anschluss an die erste Auszeit folgte der beste Teilabschnitt des Tages für den ESV. Die Feldabwehr war jetzt da, entschärfte die Angriffsaktionen des Gegners und spielte nun auch seine Variabilität im Angriff besser aus. So wurde der erste Satz deutlich gedreht und auch eingefahren. Im zweiten Abschnitt gab es auf beiden Seiten nicht mehr diese Serien, sodass dieser ausgeglichene Satz mit einem knappen Vorsprung an den ESV ging. Im letzten Satz setzten sich die Elsterwerdaer bereits vor der Zwanzig-Punkte-Marke ab und fuhren ein verdientes 3:0 ein.

Finsterwalde holte sich dann gegen Hütte seinen ersten Dreier mit einem guten 3:1- Sieg.

Die Spielpause bekam dem ESV nicht. Die Stationen 5:9, 7:13 und 12:16 ließen einen Satzverlust befürchten. Eine kleine Umstellung auf der Diagonale, sowie eine starke Aufschlagserie drehten den Satz zum 19:16. Der offene Schlagabtausch blieb bestehen, aber Elsterwerda ließ sich den 25:22-Satz-Sieg nicht mehr nehmen. In der Folge entwickelte sich ein Match, was stets von vorn gestaltet wurde. Der Gastgeber fand keine geeigneten Mittel, um den ESV94 in Bedrängnis zu bringen, sodass es nach 64 Minuten ebenfalls 3:0 (-22; -18; -21) hieß. Ein gelungener Auftakt, der spielerisch noch einige Reserven offenbarte, aber trotzdem ein gutes Gefühl hinterlässt, was die Wettbewerbsfähigkeit des Teams angeht.