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"Es war für mich kein leichter Tag"

~Roger Kluge mit Endspurt-Legende Eberhard Pöschke.
~Roger Kluge mit Endspurt-Legende Eberhard Pöschke. FOTO: Schulz
Cottbus. Der ehemalige Cottbuser Sportschüler Roger Kluge (31) rollte beim Radklassiker im Hauptfeld über die Ziellinie. Trotzdem war der Profi vom Team Orica zufrieden.

Roger Kluge, wie lief es für Sie?
Es war kein leichter Tag für mich. Der Wettkampf war ein gutes Training, weil es ein richtig sportliches Radrennen war. In den ersten drei Stunden nur Gespringe, zum Ende war ich wirklich müde.

Hatten Sie nicht mit dem Sieg geliebäugelt?
Nein. Ich habe mir gesagt: Entweder ich attackiere oder ich helfe den Jungs vom LKT-Team. Die haben mich so unterstützt, da bin ich für sie noch mal eine kurze Führung gefahren und dann sicher ins Ziel gerollt. Ehrlich gesagt waren meine Beine heute nicht superfrisch.

Wie war es für Sie, mal wieder im altbekannten Gebiet zu fahren?
Ich komme gern in die Region zurück - ich war hier zwölf Jahre und kenne ja wirklich fast jede Straße. Das ist ein schönes Rennen, ein Klassiker im Osten. Es freut mich, dass Herr Pöschke das Ding jedes Jahr wieder auf die Beine stellt.

Mit Roger Kluge

sprach Jan Lehmann