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Erzgebirge Aue feiert Torschütze Benatelli

Aue. Losgelöst rannte Tomislav Stipic auf Rico Benatelli zu und herzte ihn stürmisch. Der hatte 28 Sekunden nach seiner Einwechslung mit seiner ersten Ballberührung den Siegtreffer für den FC Erzgebirge Aue geköpft und seinem Team damit neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. dpa/noc

Fußball-Bundesliga verschafft. Gegen den FSV Frankfurt reichte das Kopfballtor aus der 59. Minute zu einem knappen 1:0 (0:0) Heimsieg vor 7650 Zuschauern.

Der fünfte Heimerfolg in dieser Saison war besonders wichtig, da auch die Konkurrenz im Keller gewonnen hatte. Aue bleibt zwar Vorletzter, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf das rettende Ufer und ist punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem Abstiegs-Relegationsplatz.

"Es war ein sensationelles Gefühl. Es war meine erste Ballberührung und dann direkt drin. Ich hatte eine extra Portion Motivation und ein bisschen Wut im Bauch, weil ich nicht von Anfang an gespielt habe", meinte der Held des Tages im Lößnitztal.

Einsatz und Wille stimmten bei den Erzgebirgern. Es wurde aber auch erneut offensichtlich, dass sich Aue schwertut, Torchancen zu kreieren.