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| 02:39 Uhr

Erste Pleite für Krämer, Bittroff und Frahn gehen in Kiel unter

Leipzig. Die SG Dynamo Dresden hat die Pleite in Erfurt verdaut und ist nach dem 14. Saisonsieg weiter klar auf Aufstiegskurs. Den direkten Wiederaufstieg hat Aue im Visier, das auf Platz zwei vorrückte. Der FC Rot-Weiß Erfurt verlor. dpa/sh

Beim 3:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 II war für Dresdens Torjäger Pascal Testroet sein elftes Saisontor ein "ganz besonderes. Denn es war mein erster Fallrückzieher überhaupt, zumindest im Profi-Fußball", sagte der Torgarant, der mit seinem sehenswerten Treffer sein Team in die Erfolgsspur brachte, ehe Marco Hartmann und Andreas Lambertz den 14. Saisonsieg des souveränen Tabellenführers perfekt machten.

Eine Woche nach dem Heimsieg gegen Tabellenführer Dresden hat der FC Rot-Weiß Erfurt mit seinem neuen Trainer Stefan Krämer eine weitere Überraschung verpasst. Mit 0:2 verloren die Thüringer bei Preußen Münster, weil zu viele Chancen ausgelassen wurden. Für Aufsehen sorgte der verletzungsbedingte Ausfall von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (muskuläre Probleme) und die 30-minütige Spielverzögerung nach der Pause.

Viele Chancen, aber zu wenig Tore: Die Analyse von Magdeburgs Trainer Jens Härtel fiel nach dem 1:1-Remis gegen Bremen etwas ernüchternd aus. Dabei kam die starke erste Halbzeit seiner Spielphilosophie schon sehr nahe. "Aber Fußball ist kein Wunschkonzert. Wenn man so viele Chancen rausarbeitet, muss man das Spiel gewinnen." Nach dem Tor von Tarek Chahed (46.) sah der FCM lange wie der Sieger aus. Doch ein umstrittener Handelfmeter drei Minuten vor Schluss verhagelte den Hausherren die Laune.

Der Einstand von Alexander Bittroff und Daniel Frahn beim Chemnitzer FC ging gründlich daneben. Die Sachsen kamen bei Holstein Kiel mit 2:5 unter die Räder. Daniel Frahns Fazit nach seinem erstes Einsatz für den Chemnitzer FC war deutlich. "Das war eine Katastrophe. Die Kieler brauchten nichts zu machen und nur auf unsere Fehler warten", monierte der diesmal erfolglose Torjäger. Nach dem 2:5 stellten sich die CFC-Kicker den motzenden Fans noch im Stadion. "Es war vollkommen richtig, was die Fans gesagt gaben. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Bei uns gingen dann die Köpfe runter, das müssen wir abstellen", meinte Doppel-Torschütze Philip Türpitz.

"Wir haben viele Spiele gut gespielt und nicht gewonnen. Jetzt haben wir nicht so gut gespielt, aber gewonnen, das ist das, was zählt", sagte Aues Coach Pavel Dotchev nach dem 1:0-Heimsieg gegen die Schwaben und dem Sprung auf Rang zwei. Der direkte Wiederaufstieg ist für die Erzgebirgler drin.

Pech hatte Ronny Garbuschewski bei seinem Einstand für den FC Hansa Rostock. Beim 0:0 gegen den VfL Osnabrück scheiterte der Ex-Cottbuser mit einem Schuss aus gut 20 Metern am Pfosten (20.). "Wenn wir in Führung gehen, gewinnen wir mit den Fans im Rücken das Spiel. So nehmen wir nur einen Punkt mit. Das ist ärgerlich", meinte Garbuschewski.