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Energies U 23 muss weiter warten

Cottbus.. Das für den 1. Mai angesetzte Pokalfinale des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) findet nicht an diesem Datum statt. Das teilte der FLB gestern mit.

Zuvor hatte das Verbandsgericht des FLB das Urteil des Sportgerichts zum Halbfinal-Spiel zwischen Energie Cottbus II und dem Ludwigsfelder FC aufgehoben.
Danach bleibt die Wertung dieses Spiels bestehen, das die zweite Mannschaft von Energie mit 4:2 im Elfmeterschießen gewonnen hatte. Da das Verbandsgericht aber zugleich auf die zugelassenen Überprüfbarkeit des Urteils durch das DFB-Bundesgericht verwies, entschloss sich der Landesverband erst einmal zur Absetzung des Endspiels. Wann das Finale zwischen Energie und Pokalverteidiger SV Babelsberg 03 ausgetragen wird, ist unklar.
Das Urteil des Verbandsgerichts wurde damit begründet, dass die Vereine einen Vertrauensschutz in bestehende Landesregelungen haben müssen. Die Unterschiede zwischen den Spielordnungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und FLB hat der Landesverband zu beseitigen.
Ludwigsfelde hatte wegen des Mitwirkens von Profi Stiven Rivic bei Energie Einspruch eingelegt. Das FLB-Sportgericht hatte diesem Einspruch statt gegeben und das Ergebnis in eine Niederlage für Cottbus verwandelt. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass für Rivic die DFB-Spielordnung in Anwendung zu bringen sei, wonach Lizenzspieler generell nicht im Landespokal eingesetzt werden dürfen.
Die gültigen FLB-Bestimmungen, die allen Vereinen bei der Ausschreibung zum Landespokal 2006/2007 zugeschickt wurden, erlaubten aber den Einsatz von Lizenzspielern gegen gleich- oder höherklassige Gegner, wenn sie mit Beginn des Spieljahres das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. (dpa/vdb)