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| 17:23 Uhr

Radsport
Emma Hinze fährt zu Gold im Keirin und 500m-Silber

Emma Hinze
Emma Hinze FOTO: Frank Hammerschmidt
Dudenhofen. Miriam Welte hat bei den Deutschen Bahnrad-Meisterschaften in Dudenhofen ihren zehnten DM-Titel im 500-m-Zeitfahren geholt. Bei 34,084 Sekunden stoppte die Uhr.

Das war neuer Bahnrekord. Zweite wurde die Cottbuserin Emma Hinze vom Track-Team Brandenburg in 34,601 Sekunden vor Pauline Grabosch in 35,078 Sekunden.

„Ich habe damit gerechnet, dass ich den Titel gewinnen würde. Nicht gezweifelt. Aber trotzdem ist alles anders. Kristina fehlt,“ sagte Welte kurz nach ihrem Triumph. „Das Heimpublikum hat mir die Kraft für diesen Sieg gegeben.“ Ihre langjährige Teamsprint-Partnerin Kristina Vogel hatte sich bei einem Trainingssturz Ende Juni in Cottbus schwer verletzt. Die Gedanken von Welte und vieler anderer Teilnehmer waren bei ihr. „In Anbetracht der Umstände geht mein dritter Platz in Ordnung“, sagte deshalb auch Grabosch.

Emma Hinze war mit ihrem Auftakt bei den nationalen Titelkämpfen mehr als zufrieden. „Ich bin gleich neue persönliche Bestzeit auf den 500 Metern gefahren“, erklärte sie. Sie habe mit solch einem Ergebnis angesichts der Betonbahn, auf der der Wind eine große Rolle spielt, nicht gerechnet. „Deshalb habe ich mich riesig gefreut“, so die 20-Jährige gegenüber der RUNDSCHAU.

Das weitere Programm für die Cottbuserin hat es in sich: Am Freitagabend wurde die RSC-Fahrerin Deutsche Meisterin im Keirin. Sie gewann das Finale vor Miriam Welte (Kaiserslautern) und Pauline Grabosch (Team Erdgas.2012).

Am Samstag geht Hinze dann im Teamsprint gemeinsam mit Grabosch, mit der sie bereits Juniorenweltmeisterin geworden ist, an den Start. Beide hatten zu Jahresbeginn auch den Weltcup gewonnen. Schließlich ist auch ein Start im Sprint geplant. Ihre Erwartungen? „Sprint und Keirin mag ich schon sehr gerne und im Teamsprint wird es auch spannend, da wir gegen Miriam Welte und Lea Friedrich fahren, die auch beide sehr schnell sind.“