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"Eiserne" Vorfreude auf Dynamo

Jubeln wollen die Berliner auch im Ostderby. Hier feiern Dennis Daube, Damir Kreilach und Toni Leistner (v.l.) das 2:0 gegen Braunschweig.
Jubeln wollen die Berliner auch im Ostderby. Hier feiern Dennis Daube, Damir Kreilach und Toni Leistner (v.l.) das 2:0 gegen Braunschweig. FOTO: dpa
Berlin. Zum einen geht es im Verfolgerduell des Tabellenfünften gegen den Vierten um wichtige Zähler im Aufstiegskampf, zum anderen gibt es am Sonntag (13.30 Uhr) in Dresden ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Uwe Neuhaus. dpa/sh

"Ich bin zu Union gekommen, als Uwe Neuhaus hier Trainer war. Ich kann mich bei ihm für diesen Transfer nur bedanken", sagte Mittelfeldspieler Damir Kreilach. "Jetzt ist Uwe Neuhaus Trainer bei Dynamo Dresden. Er macht dort wirklich einen sehr guten Job."

Besonders motiviert ist auch Verteidiger Toni Leistner, der in Dresden geboren wurde und 2014 von Dynamo zu Union gewechselt war. Leistner wird in seiner Heimatstadt von Verwandten und Freunden unterstützt. 24 Karten hat der Abwehrchef bei Dynamo geordert.

"Die Anspannung wird diesmal größer sein als sonst, weil ich zum ersten Mal in Dresden als Gegner auflaufe. Ich bin gespannt, wie ich empfangen werde", sagte Leistner. "Pfiffe würden wehtun, weil ich mich für den Verein aufgeopfert habe. Im Endeffekt zählt aber das Hier und Jetzt. Und das ist Union Berlin."

Das Hinspiel am 15. August 2016 endete 2:2. Damals war Neuhaus erstmals seit seiner Trennung von Union im Sommer 2014 wieder im Stadion "An der Alten Försterei" gewesen.

"Die Entwicklung von Union ist vorbildhaft für Dynamo", sagte Neuhaus vor der Partie gegen seinen alten Club in der "Sport Bild" (Mittwoch). "Wir stehen bei Dynamo jetzt da, wo Union stand, als ich dort angefangen hatte", ergänzte der Dynamo-Coach: "Auch für Union ging es erst einmal darum, sich sportlich in der 2. Liga zu etablieren." Ab dem Jahr 2007 hatte Neuhaus bei Union gearbeitet.