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| 02:39 Uhr

Eisbären-Krise spitzt sich zu: Playoffs kaum noch zu schaffen

Trainer Uwe Krupp ist verärgert.
Trainer Uwe Krupp ist verärgert. FOTO: dpa
Berlin. Bei den Eisbären Berlin spitzt sich die Krise nach der vierten Niederlage hintereinander zu. Die direkte Qualifikation für die Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist kaum noch zu schaffen. dpa/jal

Bei den Spielern herrscht wegen der prekären Lage Ratlosigkeit.

"Durch die Ergebnisse der letzten Wochen ist es gerade keine einfache Situation. Wir müssen sehen, dass wir solche Spiele schnell abschütteln", sagte Verteidiger Jens Baxmann nach dem 0:2 gegen die Augsburger Panther am Dienstagabend.

Nach sieben Niederlagen in den letzten acht Spielen fehle der Mannschaft "die gewisse Leichtigkeit, um Situationen spielerisch zu lösen", meinte Baxmann. Angesichts von zehn Punkten Rückstand auf Platz sechs bei noch 16 ausstehenden Spielen müssen sich die Berliner wohl mit den ungeliebten Pre-Playoffs abfinden. Dort ermitteln die vier Teams von Platz sieben bis zehn die beiden restlichen Viertelfinalteilnehmer. "Die Richtung sieht im Moment so aus", räumte Baxmann ein.

Trainer Uwe Krupp mochte auf die Äußerungen des Spielers gar nicht erst eingehen: "Was meine sogenannten Leistungsträger sagen, interessiert im Moment nicht. Es interessiert nur, wie sie im Training arbeiten und sich im Spiel präsentieren", sagte der verärgerte Coach. Er forderte höheren Einsatz von seinen Spielern: "Die Eisbären müssen jetzt die Mannschaft sein, die von allen 14 Teams in der Liga am härtesten arbeitet."