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"Ein Rad ab" – Hausdings schmerzhafter Probeflug

Wasserspringer Patrick Hausding im Cockpit.
Wasserspringer Patrick Hausding im Cockpit. FOTO: Red Bull Content Pool
Klettwitz. (jal) Diese Schmerzen werden Patrick Hausding wohl noch ein paar Tage begleiten: Deutschlands erfolgreichster Wasserspringer wagte am Sonntag einen Flug mit einem Piloten des Red Bull Air Race – und holte sich promt eine Nackenverletzung. Hausding berichtet: "Der Pilot hat die Maschine plötzlich nach oben gezogen und ich konnte meinen Kopf einfach nicht mehr halten.

Das war eine extreme Situation, da habe ich mir wohl einen Muskel gezerrt." Da Hausding in Sachen Körperspannung natürlich Weltklasse ist, kann man an den Erlebnissen des 28-Jährigen erahnen, was die Piloten beim Luftspektakel eigentlich veranstalten.

Sie erreichen Beschleunigungskräfte von bis zu zehn G, beim Achterbahnfahren sind es höchstens drei G. Hausding: "Ich bin gerade erst in Orlando Achterbahn gefahren. Aber das hier ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. " Sein Fazit: "Es war ein cooles Erlebnis - aber ganz klar: Die Piloten haben ein Rad ab. Wahnsinn, was die leisten. Das ist Hochleistungssport."