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| 02:41 Uhr

Dynamo: Zurück in der Realität

Dynamo-Torschütze Stefan Kutschke sagt: "Wir sind noch kein Spitzenteam."
Dynamo-Torschütze Stefan Kutschke sagt: "Wir sind noch kein Spitzenteam." FOTO: dpa
Dresden. Für Torschütze Stefan Kutschke zeigte die Niederlage gegen den Tabellenzweiten Hannover 96 vor allem eines: Dynamo Dresden gehört noch nicht zu den Spitzenteams der 2. Liga. Jens Masslich und Anne Grimm

Einen Grund dafür nannte Trainer Uwe Neuhaus: "Wir hatten immer wieder viele große Chancen. Das war auch vor der Winterpause schon so, wo wir die Spiele dann trotzdem nicht gewonnen haben."

Mit der zweiten Heimpleite der Saison haben sich die Schwarz-Gelben vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. "Der Favorit war nicht zu stark, aber zu clever. Wenn man so spielt und auch gewinnt, dann hat man es vielleicht verdient, aufzusteigen", sagte der Dresdner Abwehrspieler Philip Heise. "Es ist vielleicht auch ein kleines bisschen Lehrgeld, das wir zahlen mussten. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr konnte man auch sehen, welche Qualität Hannover hat", meinte Neuhaus.

Die Erwartungshaltung im Umfeld des Aufsteigers war in den vergangenen Wochen gestiegen. Grund genug, für die "Ultras Dynamo" vor der Partie gegen Hannover mit einem Flugblatt sich dafür stark zu machen, "die Realität im Blick zu behalten" und den empfundenen Stimmungsabfall von den Rängen anzuprangern: "Na klar träumen wir alle von der Bundesliga. (.) Wir dürfen aber bei der ganzen Träumerei nicht die Realität aus den Augen verlieren. Unser Etappenziel ist es, dieses Jahr nicht abzusteigen."

Kutschke betonte, dass es in dieser Saison vor allem um die Entwicklung der Mannschaft gehe, die auch sein Trainer immer wieder in den Vordergrund rückt. Mit einem Durchschnittsalter von 24,3 Jahren bot Neuhaus gegen Hannover die jüngste Zweitliga-Elf der Dynamo-Historie auf.