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Dynamo mit Personalsorgen gegen Heidenheim

Dresden. Die Personalsorgen von Dynamo Dresden werden einfach nicht kleiner. Wenn der Fußball-Zweitligist am Sonntag (13.30 Uhr) beim FC Heidenheim antritt, kann Uwe Neuhaus das neunte Mal nacheinander nicht seine Wunschformation auf den Platz bringen. dpa/noc

"Fabian Müller fällt mit einer Zerrung im Gesäßmuskel aus. Da wird dann wohl ein Anderer spielen müssen", sagte Dynamos Cheftrainer am Freitag etwas trotzig auf der Pressekonferenz der Sachsen. In der richtungsweisenden Partie beim Tabellennachbarn muss der 13. des Tableaus somit ohne gelernten Linksverteidiger auskommen. Müller ersetzte in den vergangenen drei Partien den etatmäßigen Linksverteidiger Philip Heise, der derzeit noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel laboriert und frühestens in der kommenden Woche ins Training einsteigen kann.

Wer die vakante Position einnehmen wird, konnte Neuhaus noch nicht beantworten. "So viel defensive Außenspieler haben wir nicht mehr. Es ist sicherlich eine schwierige Aufgabe", sagte der 57-Jährige.

Außerdem muss er auf die langzeitverletzten Pascal Testroet und Sören Gonther verzichten. Sascha Horvath konnte dagegen am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Gut möglich, dass Rechtsverteidiger Paul Seguin nach links rücken und Niklas Kreuzer ihn auf der rechten Seite ersetzen wird. Dort kam der 24-Jährige bereits am vergangenen Spieltag zum Einsatz und bereitete beim 3:3 in Darmstadt alle drei Treffer per Standardsituationen vor. "Ich werde mit beiden noch einmal drüber reden. Man kann die Position eventuell defensiver besetzen, mal sehen", sagte Neuhaus, für den die Partie in Darmstadt allerdings keine Rolle mehr spiele. Die habe man schnell abgehakt und daraus entsprechende Trainingsinhalte formuliert. Vor allem im Aufbauspiel wollte man sich unter der Woche die Sicherheit zurückholen. Denn gegen den Tabellen-15. gelte es, genau diese Fehler zu vermeiden. Neuhaus: "Sie haben wieder Sicherheit bekommen und zu ihrem robusten, kompakten und zweikampfstarken Stil zurückgefunden. Wir müssen uns dagegenstellen. Dafür brauchen wir viel Laufbereitschaft."