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| 02:44 Uhr

Dynamo Dresden unterstreicht Aufstiegsambitionen

Dynamo-Stürmer Justin Eilers traf zum Auftakt doppelt.
Dynamo-Stürmer Justin Eilers traf zum Auftakt doppelt. FOTO: img1
Dresden. Dynamo Dresden hat mit einem 4:1 über den VfB Stuttgart II in der neuen Saison der 3. Liga gleich in die Erfolgsspur gefunden. Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue konnte einen Teilerfolg erzielen. dpa/jam

Dynamo Dresden, einer der ganz heißen Aufstiegskandidat, hat die erste Pflichtübung in der neuen Saison der 3. Liga mit einem 4:1 (2:0)-Sieg über den VfB Stuttgart II mit Bravour erledigt. "Man kann sehr zufrieden sein mit der Partie, es bleiben eigentlich kaum Wünsche offen", sagte Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus nach seinem perfekten Einstand auf der Dresdner Bank. Vor 25 530 Fans trafen Aias Aosman (23.), Tim Väyrynen (34.) und Justin Eilers (55. und 64.) für die Schwarz-Gelben. Matthias Zimmermann (60.) erzielte den Ehrentreffer für die Schwaben. Dresden konnte mit seinen 25 530 Zuschauern den größten Fan-Zulauf am ersten Drittliga-Spieltag verzeichnen, in Rostock strömten 15 600 Zuschauer ins Stadion. Bereits am Freitag hatte der 1. FC Magdeburg bei seinem 2:1-Erfolg gegen den Erzrivalen Rot-Weiß Erfurt über 21 000 Zuschauer gezählt.

Ex-Bundesligist Hansa Rostock leistete sich mit einem 1:2 gegen Werder Bremen II wie in der Vorsaison einen Fehlstart. Der erste verwandelte Elfmeter der Spielzeit 2015/16 durch den ehemaligen Cottbuser Christian Bickel (41. Minute) nutzte dem Team von Trainer Karsten Baumann nichts. Florian Grillitsch (57.) und der eingewechselte Ousman Manneh (60.) trafen anschließend noch für den Aufsteiger von der Weser.

Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue hatte zwar keinen Torerfolg zu bejubeln, durften sich nach dem personellen Totalumbruch aber wenigstens über einen Teilerfolg freuen. "Wenn man nach 90 Minuten ohne Gegentor dasteht, hat man vieles richtig gemacht. Wenn man keins geschossen hat, aber nicht alles", sagte Aues Torhüter Martin Männel nach dem 0:0 gegen Osnabrück. Die Erzgebirger um den ehemaligen Cottbuser Keeper waren mit acht Neuzugängen in die Partie gegangen.

Richtig desaströs hat das neue Fußballjahr für Fast-Aufsteiger Holstein Kiel begonnen. Das Team von Trainer Karsten Neitzel kassierte eine 0:4 (0:3)-Heimklatsche gegen Mainz 05 II. "Wir hatten eine erste Halbzeit, die ich der Mannschaft gar nicht zugetraut habe, dass sie so laufen kann. Das tut richtig weh", gestand der Holstein-Coach. Im Juni hatte Neitzel mit seiner Elf in der Aufstiegs-Relegation gegen 1860 München kurz vor dem Aufstieg in die 2. Liga gestanden, ehe der Traum nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit geplatzt war. Vor allem der erst 21 Jahre alte Lucas Höler verdarb den ersatzgeschwächten "Störchen" und ihren Fans die Laune - und schoss den Mainzer Nachwuchs an die Spitze.