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Dynamo-Befreiungsschlag mit Traumtoren

Der Ball und Torhüter Vitus Eicher zappelten in der 27. Spielminute im Heidenheimer Netz.
Der Ball und Torhüter Vitus Eicher zappelten in der 27. Spielminute im Heidenheimer Netz. FOTO: dpa
Heidenheim. Der SG Dynamo Dresden ist dank zweier Traumtore der Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Jens Maßlich

Die Sachsen gewannen am Sonntag beim 1. FC Heidenheim 2:0 (1:0) und rückten durch den zweiten Auswärtserfolg der Saison auf Platz zehn des Tableaus. "Ich bin hochzufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Wir haben über 90 Minuten versucht, unser Spiel durchzuziehen, eine tolle Leistung", sagte Dynamo-Coach Uwe Neuhaus.

12 100 Zuschauer in der Voith-Arena sahen eine ausgeglichene, von vielen Zweikämpfen geprägte Partie, in der Niklas Kreuzer (26.) die Gäste mit einem butterweichen Freistoß aus 17 Metern in Führung schoss. Peniel Mlapa (53.) erzielte mit einem Fernschuss aus knapp 30 Metern den Endstand. "Mit dem 2:0 spielt es sich natürlich gut runter. Wir haben aus dem Spiel in Darmstadt gelernt, dass wir bis zum Schluss hochkonzentriert sein müssen. Das haben wir heute gut gemeistert", sagte Kreuzer.

Aias Aosman fehlte überraschend im Dresdner Kader. "Aias steht nicht im Kader, weil er sich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt", begründete Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge die Maßnahme gegenüber der "Bild". Dem 22-Jährigen soll ein Angebot aus Katar vorliegen.

Nach einem Foul an Erich Berko verwandelte Kreuzer den fälligen Freistoß sehenswert. Für den 24-Jährigen war es nach den drei Vorlagen in Darmstadt bereits der vierte Scorer-Punkt binnen einer Woche.

In dem Moment, als der Dynamo-Anhang wieder einmal durch Pyrotechnik auf sich aufmerksam machte, kam Mlapas großer Moment. Nach einem Abschlag von Keeper Marvin Schwäbe und der Kopfballablage von Haris Duljevic zog der 26-Jährige aus knapp 30 Metern ansatzlos ab.

Die Partie ging aber eher unrühmlich zu Ende, weil Heidenheimer Fans, die zuvor bereits Nebeltöpfe zündeten, in der 79. Minute versuchten, den Platz zu stürmen.

Niklas Kreuzer (l.) drehte nach seinem tollen Freistoßstor jubelnd ab. Das war das wichtige 1:0.
Niklas Kreuzer (l.) drehte nach seinem tollen Freistoßstor jubelnd ab. Das war das wichtige 1:0. FOTO: dpa