ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:33 Uhr

Motorsport
DTM: Rekordsieg für Paffett am Lausitzring

Paffett feierte bereits seinen vierten Sieg in der Lausitz.
Paffett feierte bereits seinen vierten Sieg in der Lausitz. FOTO: Hoch Zwei / Juergen Tap / Juergen Tap
Klettwitz. Rekordsieg am Lausitzring: Der Brite Gary Paffett hat am Sonntag das DTM-Rennen am Lausitzring gewonnen. Keiner stand öfter als er ganz oben auf dem Podium in Klettwitz. Von Jan Lehmann

Es war bereits sein vierter Sieg, den der Brite Gary Paffett am Sonntag auf dem Lausitzring feierte. Der Mercedes-Pilot, der seit 15 Jahren in der DTM startet, hatte schon 2005, 2009 und 2013 in Klettwitz ganz oben auf dem Podium gestanden. Audi-Pilot Jamie Green und DTM-Legende Bernd Schneider kamen auf je drei Siege in der Lausitz.

Paffett ist nach diesem Sieg nun hinter Timo Glock (BMW) Zweiter in der Gesamtwertung. Er überquerte vor BMW-Pilot Marco Wittmann und dem aus der Formel 1 zurückgekehrten Pascal Wehrlein die Ziellinie.

Am Samstag hatte Mercedes-Pilot Edoardo Mortara in einem chaotischen Unfallrennen das beste Ende für sich. Der 31-Jährige konnte sich im Nachhinein darüber freuen, dass sein Team für ihn entschieden hatte, dass er auf seinen Start bei der Formel E verzichten muss. Mortara fährt in diesem Jahr in beiden Serien, ehe Mercedes zum Saisonende aus der DTM aussteigt und sich künftig noch mehr auf die Formel E konzentriert.

FOTO: Hoch Zwei / Juergen Tap / Juergen Tap

Die Elektro-Rennserie war am Samstag nur 112 Kilometer Luftlinie entfernt vom Lausitzring auf dem Tempelhofer Feld gestartet. Dort gewann Daniel Abt im Audi. Auf dem Lausitzring hingegen mussten die Audis eine schwere Schlappe hinnehmen – die mit dem spektakulären Überschlag von René Rast sowie den beiden zusätzlich verschrotteten Autos von Jamie Green und Nico Müller ziemlich schmerzhaft war. Einzige gute Nachricht: Rast überstand seinen Horrorcrash dank der hohen Sicherheitsstandards ohne große Blessuren – durfte am Sonntag aber wegen eines ärztlichen Startverbots trotzdem nur zuschauen.

Bei bestem Motorsport-Wetter war die riesige Haupttribüne am Sonntag deutlich besser als am Samstag gefüllt. Dennoch wirkte der Andrang nicht ganz so groß wie in den vergangenen Jahren. Im Vorjahr waren 67500 Zuschauer am Rennwochenende gezählt worden. Für die diesjährige Veranstaltung gab es vom DTM-Promoter ITR keine offizielle Zuschauerzahl - das war auch beim Hockenheim-Rennen schon so. DTM-Sprecher Guido Stalmann sagte: „Der Zuspruch entsprach unseren Erwartungen, er wohl etwas geringer als im Vorjahr.“