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| 02:41 Uhr

Dresdens Modica hofft auf Rock 'n' Roll gegen Hannover

Dynamos Verteidiger Giuliano Modica hat seinen Patzer aus der Vorwoche abgehakt.
Dynamos Verteidiger Giuliano Modica hat seinen Patzer aus der Vorwoche abgehakt. FOTO: dpa
Dresden. In Dresden sind die Blicke nach der Pleite auf St. Pauli wieder nach vorn gerichtet. Mit Bundesliga-Absteiger Hannover wartet auch schon der nächste schwere Gegner.

(dpa/jal) Die Niederlage gegen den FC St. Pauli hatte Giuliano Modica spätestens Mitte der Woche abgehakt. "Kein Fußballer verliert gern. Aber wir haben die Fehler am Mittwoch analysiert und damit ist das erledigt", erklärte der Innenverteidiger vom Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden am Freitag. Und seinen Patzer beim zweiten Gegentreffer will der 25-Jährige auch noch vergessen: "Da ist sehr viel schiefgelaufen, den muss ich ganz klar löschen."

Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) können und wollen er und seine Kollegen es wieder besser machen. Der Gegner ist allerdings kein leichter, Hannover 96 vielmehr die Tormaschine der Liga. Nur Stuttgart und Nürnberg erzielten ebenso viele Treffer wie die Niedersachsen (35). "Hannover hat eine geile und gut besetzte Mannschaft. Mit der können wir uns richtig messen und mit unseren Fans das Ding rocken", sagte Modica.

Auch Trainer Uwe Neuhaus warnte vor dem Tabellen-Zweiten und forderte von seiner Mannschaft "schnelle Füße und einen klaren Kopf." Welche Qualität der Bundesliga-Absteiger habe, könne man Woche für Woche verfolgen. So auch zuletzt im Achtelfinalspiel des DFB-Pokals, als die Mannschaft von Daniel Stendel unglücklich gegen Erstligist Eintracht Frankfurt ausgeschieden war. "Die entwickeln richtig Druck, agieren extrem gallig in den Zweikämpfen und pressen hoch. Da müssen wir handlungsschnell sein", sagte Neuhaus.

Umso schmerzhafter ist für den 57 Jahre alten Coach und sein Team der Ausfall von Torjäger und Kreativspieler Akaki Gogia aus. Der achtfache Torschütze fehlt dem Tabellensechsten aufgrund eines Einrisses des Syndesmosebandes und Seitenbandrissen im rechten Sprunggelenk noch auf unbestimmte Zeit. "Wir hatten in den vergangenen Spielen zu wenig Torchancen, da ist Andy natürlich schwer zu ersetzen. Aber die Qualität im Kader ist hoch", sagte Neuhaus. Er muss zudem auf seinen besten Zweikämpfer, Florian Ballas (Kapselverletzung im linken Schultergelenk) verzichten.

Für ihn rückt aller Voraussicht nach Jannik Müller in die Innenverteidigung. Mut macht die Statistik: In der Hinrunde trafen beide Mannschaften erstmals im Ligabetrieb aufeinander. Dresden gewann überraschend durch Tore von Marvin Stefaniak und Florian Ballas mit 2:0 - bisher die einzige Heimniederlage der Niedersachsen in dieser Spielzeit.