| 02:39 Uhr

Dresden patzt gegen die Arminia

Ohne Präzision, ohne Durchschlagskraft: Die SGD mit Peniel Mlapa (r.) kassierte am Mittwochabend eine 0:2-Heimschlappe gegen die Arminia.
Ohne Präzision, ohne Durchschlagskraft: Die SGD mit Peniel Mlapa (r.) kassierte am Mittwochabend eine 0:2-Heimschlappe gegen die Arminia. FOTO: dpa
Dresden. Die Achterbahnfahrt der SG Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga hält weiter an. dpa/roe

Drei Tage nach dem Auswärtserfolg gegen Jahn Regensburg kassierten die Sachsen am Mittwoch eine 0:2 (0:0)-Niederlage gegen Arminia Bielefeld und blieben damit das dritte Mal in sieben Spielen ohne eigenen Punktgewinn.

Exakt 50 Jahre nach dem ersten Europapokal-Spiel Dynamo Dresdens sahen 26 864 Zuschauer im DDV-Stadion eine ereignisarme Partie, bei der Andreas Voglsammer (80.) und Patrick Weihrauch (90.+2) die Treffer erzielten. Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus nahm - entgegen seiner Ankündigung - gleich vier Wechsel im Vergleich zum Regensburg-Spiel vor. Doch wie bereits drei Tage zuvor brauchte Dynamo, das dem Anlass entsprechend mit einem Sondertrikot auflief, viel Geduld, um vor das Gäste-Tor zu gelangen. Bielefeld störte das Dresdner Aufbauspiel früh, agierte mit zwei Viererketten und machte dadurch die Räume eng. So waren ein Fernschuss von Haris Duljevic (16.) in die Arme von DSC-Keeper Stefan Ortega und ein abgeblockter Schuss von Benatelli (18.) für lange Zeit das Gefährlichste, was die Sachsen zustande brachten. Nach einer halben Stunde fanden die Hausherren größere Lücken im Bielefelder Defensivverbund und vergaben durch Röser (27./28./30.) die größten Gelegenheiten des ersten Durchgangs.

Auch im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams lange Zeit. Zwar hatte Dresden durch Mlapa (73.) und den ebenfalls eingewechselten Möschl (76.) die Gelegenheit zum Führungstreffer, kassierte diesen aber durch eine missglückte Kopfball-Rückgabe von Gonther. Voglsammer ließ sich die Chance allein vor Schwäbe nicht nehmen. In der Nachspielzeit traf Weihrauch aus 35 Metern ins leere Dresdner Tor zum Endstand.