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| 01:02 Uhr

Doping-Affäre um Heras löst Krise aus

Madrid.. Der spanische Radsport steht durch die Doping-Affäre um Roberto Heras womöglich vor seiner größten Krise. „Das ist eine Bombe“, vertraute ein namentlich nicht genannter Rennstall-Direktor der Zeitung „El País“ gestern an.

"Damit ist der spanische Profi-Radsport praktisch am Ende."
Die Teams bangen, dass ihnen die Sponsoren abspringen. Die Profis sind nach Ansicht von Spaniens auflagenstärkster Zeitung "Marca" dabei, ihren Sport zu Grunde zu richten: "Wenn wir das Feld der Fahrer sehen, müssen wir uns fragen, ob dies alles Test-Meerschweinchen aus dem Versuchslabor sind."
Heras hatte bei der Vuelta im Visier des Welt-Radsportverbandes UCI gestanden. Die Dopingfahnder wählten den Spanier gezielt für Tests aus, weil ihnen aufgefallen war, dass der 31-Jährige sich nach seinem schlechten Abschneiden bei der Tour de France plötzlich in Hochform präsentierte. Er wurde auf der vorletzten Etappe positiv auf EPO getestet. "Der Befund ist sehr eindeutig", verlautete aus Laborkreisen. (dpa/bw)