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Die DDR-Oberliga bleibt im Internet am Ball

Dresden. Die DDR ist als Staat seit Langem verblichen, doch ihre Fußball-Oberliga lebt weiter – zumindest im Internet. Fußballbegeisterte Journalisten aus Dresden und Umgebung haben die früheren Teams der DDR-Oberliga weiter im Blick und verteilen für deren heutige Auftritte in der Zweiten und Dritten Liga sowie in der Regionalliga Nord-Ost Punkte. dpa/jam

Nach altem System gibt es für den Sieg zwei Punkte, für ein Unentschieden null und für eine Niederlage zwei Minuspunkte.

Momentan sind in der Tabelle 13 Mannschaften platziert. Auf Platz 1 liegt Zweitligist Union Berlin, der gute Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga hat. Den letzten Platz belegt der frühere DDR-Serienmeister BFC Dynamo. Der Chemnitzer FC firmiert unter seiner alten Bezeichnung FC Karl-Marx-Stadt und nimmt aktuell als bester Drittligist den vierten Platz in der fiktiven DDR-Oberliga ein. Energie Cottbus ist Zehnter.

Chancen auf den Titel haben in dieser Saison nur noch Union oder Wismut Aue alias Erzgebirge Aue. Wenn Aue gegen Union Anfang April mit zwei Toren Vorsprung gewinnt, kann das Team selbst bei einem Abstieg in die Dritte Liga DDR-Meister werden.

Aktueller Torschützenkönig in der DDR-Tabelle ist der "Karl-Marx-Städter" Anton Fink, der in den Ex-DDR-internen Partien bisher fünf Tore erzielte.