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| 01:02 Uhr

DHB-Team vorzeitig in Hauptrunde

Sousse.. Mit heißem Herzen und kühlem Kopf haben die deutschen Handballer ihre Reifeprüfung bei der Weltmeisterschaft in Tunesien bestanden und sich vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert.

Der neu formierte Europameister erkämpfte gestern Abend in Sousse ein 27:27 (15:12) gegen Geheimfavorit Norwegen.
In der erneut bitterkalten Olympia-Halle beeindruckte das DHB-Team mit Courage, Mut und Selbstvertrauen. 13 Grad Celsius zeigte das Thermometer bei Spielbeginn in der Halle. Die Kühle schien beide Mannschaften jedoch zu beflügeln. Der Olympia-Zweite beeindruckte zu Beginn mit einer kompakten, beweglichen und aggressiven Abwehr, die die Norweger immer wieder zu Fehlern zwang. Durch zahlreiche Konter setzte sich das Team von Heiner Brand bis auf 12:6 (21.) ab. Auch durch die teils ruppige Gangart der Skandinavier in der Deckung ließ sich die junge Truppe nicht aus dem Konzept bringen und verteidigte eine verdiente 15:12-Führung zur Pause.
Um das Risiko einer Niederlage zu minimieren, vertraute Brand auch in der zweiten Halbzeit seinen erfahreneren Akteuren. Doch auch sie konnten nicht verhindern, dass die Norweger aufschlossen und mit 17:16 (36.) die Führung übernahmen. Anschließend konnte sich kein Team vorentscheidend absetzen. Am Ende bejubelten die Deutschen das Unentschieden wie einen Sieg.
(dpa/roe)

Statistik:
Deutschland - Norwegen 27:27 (15:12)

Deutschland: Bitter, Lichtlein - von Behren (2), Roggisch, Glandorf (1), Weber, Preiß (1), Tiedtke, Hegemann, Grafenhorst, Zeitz (5), Jansen (4/2), Velyky (8/4), Kehrmann (6);
Norwegen: Kjelling 12/3, Tvedten 5/4, Riise 3, Löke 3, Lauritzen 3, Skjärvold 1; Schiedsrichter: Pozeznik/Repensek (Slowenien); Zuschauer: 3000; Strafminuten: 18/14