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| 01:32 Uhr

Dezimierter LHC Cottbus steht vor richtungsweisenden Wochen

Cottbus. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ – den WM-Song der deutschen Handball-Herren bei deren Titelgewinn 2007 sollten die Spieler des LHC Cottbus getrost als Motto für die kommenden drei Partien verinnerlichen. Denn um sich der Roten Laterne in der Handball-Regionalliga Nordost zu entledigen, gibt es vermutlich keinen besseren Zeitpunkt als den derzeitigen. M. Hecht

Telekom Post Schwerin II (15.), THW Kiel II (10.) und Bad Doberaner SV (7.) heißen die nächsten, nicht unbedingt unschlagbaren Kontrahenten des LHC. Gegen Kiel und Bad Doberan sind die Cottbuser zudem zweimal in Folge Gastgeber. Doch vor dem Heimspiel-Doppel (12. und 19. Dezember, immer 19 Uhr Lausitz-Arena) kommt es an diesem Sonntag (Anwurf: 15 Uhr) erst einmal zum Nachbarschaftsduell im Tabellenkeller. Die Reserve von Post Schwerin steht in der Regionalliga ähnlich kläglich da wie der LHC, während die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga für Furore sorgt. Das Drittliga-Team hingegen, im Schnitt ähnlich jung wie der LHC, hat genau wie die Cottbuser erst zwei Siege auf dem Konto. Die Partie ist also eines dieser berühmten Duelle "auf Augenhöhe".Allerdings stellt sich die Mannschaft des LHC dabei fast von alleine auf. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Robert Michling und Max Kröning wird auch Matthias Lehmann fehlen. Damit bekommt der LHC, im Rückraum ohnehin beinahe ohne Alternativen, ein weiteres dickes Problem. In Schwerin wird es also erneut ein erheblich dezimiertes Team richten müssen. Dabei wäre zum Auftakt der drei richtungsweisenden Spiele ein Sieg enorm wichtig. M. Hecht