ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 07:40 Uhr

Turnen
SC Cottbus turnt beim Neuling

 Nach dem Auftaktsieg will Topscorer Leonard Prügel mit dem SC Cottbus auch in Hannover jubeln.
Nach dem Auftaktsieg will Topscorer Leonard Prügel mit dem SC Cottbus auch in Hannover jubeln. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Der DTL-Gegner TuS Vinnhorst ist den Turnern vom SC Cottbus bisher völlig unbekannt – aber stark besetzt. Dennoch wollen die Lausitzer nach ihrem Auftaktsieg schnell nachlegen. Von Mirjam Danke

(jam) Nach dem überraschenden Auftaktsieg in der Turn-Bundesliga gegen Wetzgau (37:30) geht es für die Cottbuser Riege an diesem Samstag (16 Uhr) bei der TuS Vinnhorst in Hannover weiter. Der Liga-Neuling ist den Lausitzern völlig unbekannt, genau wie die anderen beiden Nachrücker StTV Singen und TSV Pfuhl. „Sicher sind die nachgerückten Teams nicht die stärksten“, sagt der Cottbuser Mannschaftskapitän Lukas Gallay. „Einen Außenseiter-Verein darf man aber nie unterschätzen, Vinnhorst wird in seiner eigenen, vollen Halle sicher hochmotiviert sein.“

Entsprechend konzentriert will der SC Cottbus auswärts zu Werke gehen und am zweiten Wettkampftag möglichst den zweiten Saisonsieg einfahren.

Zum Auftakt hatten die Hannoveraner mit 31:41 bei der Siegerländer KV verloren. Allerdings ließen sie erkennen, dass sie mit dem Spanier Rayderley Zapata oder den US-Amerikanern Michael Reid und Colin van Wicklen starke Leute in ihren Reihen haben. Mit insgesamt fünf Neuen hat sich Vinnhorst für das Abenteuer Bundesliga verstärkt, unter anderem mit Turnern vom Meister KTV Obere Lahn, der sich aus finanziellen Gründen aus der Deutschen Turnliga verabschiedet hatte.

Doch so passabel Vinnhorst auf dem Papier auch daherkommen mag. „Das ist ein Verein, den wir eigentlich schlagen wollen“, betont Gallay. Und auch Karsten Oelsch, stützpunktleitender Trainer beim SCC, ist zuversichtlich: „Der Auftaktsieg gegen Wetzgau sollte Auftrieb und Mut geben.“