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| 02:38 Uhr

Deutsche Starter rasen am Treppchen vorbei

Lake Placid. Die deutsche Rodel-Dominanz ist am Wochenende erheblich ins Wanken geraten und hat nach einer historischen Pleite Kratzer abbekommen. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren schaffte keine einzige Deutsche bei einem Weltcup den Sprung auf das Podium. dpa/dst

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger kündigte nach ihrem vierten Platz und dem amerikanischen Dreifacherfolg in Lake Placid eine "genaue Analyse" an. Wegen eines schweren Fahrfehlers war Rodel-Star Felix Loch auf der schwierigen Bahn sogar nur Sechster geworden, auch die deutsche Team-Staffel enttäuschte. Für den einzigen Erfolg sorgte das starke Doppelsitzer-Duo Toni Eggert/Sascha Benecken.

Doch im Vordergrund der Analysen stand auch am Sonntag das ungewöhnlich schwache Ergebnis der Frauen. Dass nicht eine einzige BSD-Athletin auf dem Podest stand, das gab es zuletzt beim ersten Weltcup der Saison 1993/1994 im lettischen Sigulda. "Wir haben es nicht geschafft, werden es analysieren und dann geht es weiter", sagte Bundestrainer Norbert Loch. Die ersten drei Plätze machten die US-Rodlerinnen Erin Hamlin, Emily Sweeney und Summer Britcher unter sich aus - das hatte es zuvor nie gegeben. "Das ist hier eine ganz spezielle Heimbahn der Amerikaner, die werden hier groß, die trainieren hier", erklärte Loch.