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Deutsche springen, werfen und laufen an Medaillen vorbei

London. Der Sonntagabend bei der Leichtathletik-WM in London hat für die deutschen Athleten keine weiteren Medaillen gebracht. Der Leverkusener Hochspringer Mateusz Przybylko verpasste als Fünfter seine erste internationale Medaille. dpa/bl

Der 25-Jährige kam mit 2,29 Metern nicht an seine Saisonbestleistung von 2,35 Metern heran. Topfavorit Mutaz Essa Barshim aus Katar feierte sein erstes WM-Gold. Der Olympia-Zweite überwand 2,35 Meter. Silber gewann der unter neutraler Flagge startende Russe Danil Lysenko mit 2,32 Metern vor dem Syrier Majd Eddin Ghazal (2,29).

Deutlich verpasste auch Diskuswerferin Nadine Müller einen Podestplatz und so ihre dritte WM-Medaille. Die 31-Jährige wurde mit 64,13 Metern Sechste. Top-Favoritin Sandra Perkovic erkämpfte ihren zweiten Titel nach 2013 in Moskau. Die zweimalige Olympiasiegerin aus Kroatien gewann mit 70,31 Metern vor der Australierin Dani Stevens (69,64) und der Französin Mélina Robert-Michon (66,21). Die Berlinerin Julia Harting, 2016 EM-Zweite in Amsterdam, verpasste als Neunte den Endkampf um die Medaillen.

Auf dem sechsten Platz landete auch die deutsche Frauenstaffel über 4 x 400 Meter. Sie kam in 3:27,45 Minuten ins Ziel. Gold holte das überragende US-Quartett in der Jahresweltbestzeit von 3:19,02 Minuten vor Großbritannien (3:25,00) und Polen (3:25,41).