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Deutsche Ski-Springer vor größter Pleite seit zwölf JahrenDeutsche Springer sind nur Mittelmaß

Bischofshofen.. Mit einem zum Torso geschrumpften Team und der düsteren Aussicht auf die größte Pleite seit zwölf Jahren sind die deutschen Skispringer zum Finale der Vierschanzentournee nach Bischofshofen gereist.


Nur noch drei DSV-Athleten werden auf der Paul-Außerleitner-Schanze an den Start gehen - so wenige wie noch nie in der Geschichte der Traditionsveranstaltung. Die von Bundestrainer Peter Rohwein nach dem enttäuschenden Springen in Innsbruck veranlasste Zäsur stellt den vorläufigen Tiefpunkt in der deutschen Sprin ger-Krise dar. "Es hat nicht die Ergebnisse gegeben, die wir erhofft hatten", sagte DSV-Präsident Alfons Hörmann.
Beim Finale der Tournee geht es für das verbliebene Trio Michael Uhrmann, Martin Schmitt und Jörg Ritzerfeld nur noch um Schadensbegrenzung. Trotz des schwachen Abschneidens genießt Rohwein weiter das Vertrauen der Verbandsspitze. "Ein Bundestrainer, egal wie er heißt, darf nicht für die Versäumnisse der Vergangenheit büßen. Peter Rohwein leistet gute Arbeit, mehr kann er nicht tun", so Hörmann. (dpa/vdb)