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| 02:39 Uhr

Deutsche Athleten hoffen auf saubere Sommerspiele in Rio

Düsseldorf. Angesichts der ruinösen und kriminellen Machenschaften im Weltverband IAAF haben prominente Leichtathleten ein rasches Aufräumen und grundlegende Reformen gefordert – möglichst noch bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. "Die IAAF muss sich selbst erneuern, alles umkrempeln. dpa/jam

Sie braucht neue Strukturen", sagte Deutschlands Vorzeigeläufer Arne Gabius als Reaktion auf den größten Doping- und Korruptionsskandal der Leichtathletik-Geschichte.

Die frühere Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler hofft dabei, dass die Rio-Spiele in sieben Monaten dopingfreier sein werden als die in London 2012. "Es muss so sein, um die Sportart wieder glaubwürdiger zu machen", sagte die 32-Jährige aus Frankfurt/Main. Der Bericht der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada sei "ein Stück Bestätigung von dem, was man vorher nur gedacht habe", so Heidler.

Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz findet es ebenfalls gut, dass "diese Mauscheleien" aufgedeckt werden, fürchtet jetzt aber eine Pauschalverurteilung ihrer Sportart. Alle Athleten würden "jetzt wieder in einen großen Dopingtopf hineingeworfen", meinte sie. "Für das Image der Leichtathletik ist das katastrophal."