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Der Titel geht nach Ruhland

Moritz Firl hat in Thurm bei Zwickau den Landesmeistertitel im Motocross eingefahren.
Moritz Firl hat in Thurm bei Zwickau den Landesmeistertitel im Motocross eingefahren. FOTO: MX Sport Foto
Ruhland. Der achtjährige Moritz Firl aus Ruhland hat sich in der Klasse bis 50ccm den sächsischen Landesmeistertitel im Motocross geholt. Er siegte dabei vor Oskar Stenzel (8) aus Schwarzheide und Malo Krause (7) aus Chemnitz. red/sh

Die Meisterschaft bestand im Jahr 2017 aus acht Rennen, die in ganz Sachsen ausgetragen wurden.

Moritz Firl ist dabei in der kleinsten Klasse der Sechs- bis Neunjährigen gefahren. Die 50-ccm-Motorräder haben ein Automatikgetriebe und leisten rund 12 PS. In der Spitze erreichen die Motorräder Geschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern. In der Regel fahren die 50er Piloten auf einer verkürzten Variante der regulären Strecken.

Moritz Firl setzt eine Husqvarna TC50 des Teams Moto-Spies/LTRsports.de aus Ortrand ein. "Er fährt seit seinem fünften Lebensjahr Motorrad", erzählt sein Vater Matthias Firl. Dieses Jahr bestreitet er seine dritte Motocross Saison.

Der letzte Lauf zur Landesmeisterschaft fand in diesem Jahr beim MSV Thurm in der Nähe von Zwickau statt. Bereits im Training konnte Moritz Firl dann auch die schnellste Zeit fahren. Im Laufe des Rennens konnte er sich vom restlichen Feld absetzen. Im Ziel hatte er 6,4 Sekunden Vorsprung.

Beim zweiten Rennstart fuhren Oskar Stenzel und Moritz Firl Lenker an Lenker die komplette Startgerade herunter. Oskar Stenzel hatte die Innenbahn und konnte als Erster in die Startkurve einbiegen. Das komplette Rennen war Moritz Firl dann an seinem Hinterrad dran. "Aber auf der Bahn in Thurm gibt es mit der 50er eigentlich kaum eine Möglichkeit zum Überholen", so sein Vater. Oskar Stenzel leistete sich keinen Fehler und so wurde es für Moritz Firl Platz zwei.

Im Anschluss an die Tageswertung wurde Moritz Firl schließlich als Sachsenmeister geehrt. Die Meisterfeier fiel jedoch aus, da der frischgekürte Champion noch am Abend nach Ludwigslust zum nächsten Wettkampf aufbrach.