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Der Favorit und seine Rivalen

Chris Froome gewann 2013, 2015 und 2016.
Chris Froome gewann 2013, 2015 und 2016. FOTO: dpa
Düsseldorf. Titelver teidiger Chris Froome hatte noch ein paar gemeinsame Stunden mit Söhnchen Kellan, bevor er sich dann am Mittwoch auf den Weg nach Düsseldorf begab. Mit der Ruhe ist es für den britischen Tour-de-France-Champion auf deutschem Boden vorbei, denn nach einem bislang wenig berauschenden Jahr 2017 bleiben mit Blick auf das Projekt vierter Gesamtsieg viele offene Fragen. dpa/noc

Und so sagt der 32-Jährige vor dem Grand Départ selbst: "Diese Tour zu gewinnen, ist meine größte Herausforderung."

Die Saison verlief für Froome alles andere als wunschgemäß. Noch keinen Sieg hat der 32-Jährige in 2017 herausgefahren, auch beim letzten Härtetest war er noch von seiner Bestform entfernt. Dazu kommt der Wirbel um sein Team Sky und dem umstrittenen Chef Dave Brailsford in Sachen Glaubwürdigkeit.

Er sei aber bereit für die Titelverteidigung. "Alles hat sich in die richtige Richtung entwickelt. Mein Gewicht ist gut und alles ist so, wie ich es brauche", sagte der Sky-Kapitän. Beim Critérium du Dauphiné, der Tour-Generalprobe im Juni, war davon noch nichts zu sehen. Beim Zeitfahren war er von seinem Freund und jetzigem BMC-Kapitän Richie Porte geschlagen worden, und auch im Hochgebirge gelangte das Leichtgewicht erkennbar an seine Grenzen.