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Turnen
Cottbuser Binder hat Heimvorteil im Nationaltrikot

Willi Binder tritt mit dem deutschen Nationalteam der U16 in Cottbus an.
Willi Binder tritt mit dem deutschen Nationalteam der U16 in Cottbus an. FOTO: SC Cottbus
Cottbus. Am Rande des Weltcups in Cottbus richtet der SC Cottbus auch noch einen U16-Länderkampf. Am Samstagabend trifft das deutsche Team auf die Vertretungen von Frankreich, Großbritannien und der Schweiz. Ein Cottbuser hat Heimvorteil. Von Jan Lehmann

Karsten Oelsch, sportlicher Leiter beim SC Cottbus, erklärt: „Das ist der ranghöchste Wettkampf in dieser Altersklasse und bis auf Russland sind die führenden Nationen im Nachwuchsturnen dabei. Wir hoffen darauf, dass einige Zuschauer des Weltcup-Finals beim Turnier der Meister gleich im Anschluss noch bleiben und beim Nachwuchs zuschauen.“ Für die jungen Turner ist die Lausitz-Arena mit den Weltcup-Geräten natürlich eine große Bühne – besonders für den Cottbuser Willi Binder. Der 14-Jährige ist fürs deutsche Nationalteam nominiert, er erlebt am Samstagabend ein echtes Heimspiel. Für den SC Cottbus ist dieser Länderkampf im Rahmen des Turniers der Meister der Abschluss eines vollgepackten Turnjahres in der Lausitz. Die Cottbuser haben in diesem Jahr neben der traditionellen Juniorstrophy und dem Trampolinturnier Gymcity-Open auch noch den DTB-Pokal und einen U18-Länderkampf ausgerichtet. Quasi fast immer, wenn der Deutsche Turnerbund (DTB) in diesem Jahr einen Ausrichter suchte, wurde er in der Lausitz fündig.

Für die Veranstalter des Turnier der Meister bedeutet der U16-Länderkampf einen erheblichen Mehraufwand. Schließlich muss die Halle direkt nach dem Weltcup-Finale am Samstag umgebaut werden, damit knappe zwei Stunden später der Nachwuchs an die Geräte kann. Und danach? Wird wieder umgebaut – für die Finals am Sonntag.