ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:41 Uhr

Dem Mittelfinger von Ancelotti droht DFB-Geldstrafe

München. Carlo Ancelotti droht wegen seiner Unbeherrschtheit nach dem denkwürdigen XXL-Spiel von Berlin eine Geldstrafe. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) forderte den Trainer des FC Bayern nach seiner Mittel finger-Geste zwei Tage zuvor im Anschluss an das turbulente 1:1 der Münchner bei Hertha BSC zu einer Stellungnahme auf. dpa/noc

Danach wird das DFB-Gremium über die weiteren Schritte entscheiden. Ancelotti kommt der Aufforderung des DFB-Kontrollauschusses "selbstverständlich" nach, wie sein Club am Montag mitteilte.

Den Fingerzeig mit Folgen hatte der Italiener nach dem Remis noch im Olympiastadion schon so erklärt: "Ich habe diese Geste gemacht, ich bin vorher angespuckt worden." Die "Bild" (Montag) berichtet zudem, dass auch Schiedsrichter Patrick Ittrich auf dem Weg in die Kabine bespuckt worden sei. Dies habe dieser ebenso wie Beschimpfungen in einem Sonderbericht vermerkt. Ancelotti hatte die obszöne Geste, eingefangen von einer Fernsehkamera, auf dem Weg in die Katakomben gezeigt. In der 2. Liga musste der frühere Coach von Union Berlin, Norbert Düwel, 3500 Euro wegen einer ähnlichen Geste zahlen.