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| 01:04 Uhr

Das neue Gesicht im Eishockey-Nationalteam

Einen gelungenen Einstand feierte die erst 16-jährige Weißwasseranerin Ivonne Schröder vorigen Samstag im Trikot der Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen. Seit mehr als elf Jahren ist der raue Sport ihre Sportart Nummer eins. Von Gunnar Schulze

In Crimmitschau trafen die Eishockey-Damen in Vorbereitung auf den bevorstehenden Kanada-Cup und die Weltmeisterschaft in Stockholm auf das National-Team Tschechiens. Im Tor: Ivonne Schröder. Beim 3:2-Sieg Deutschlands erhielt die Neue, die sonst in Weißwasser den Kasten des DNL-Teams hütet, gute Noten von Auswahltrainer Peter Kathan.
Bereits mit viereinhalb Jahren begann Ivonne, der schwarzen Hartgummischeibe in den Nachwuchsbereichen des Eissport Weißwasser nachzujagen. Unter den Fittichen von DNL-Trainer Reiner Mann wuchs die Schülerin der zehnten Klasse des Weißwasseraner Landau-Gymnasiums zur Auswahl-Torhüterin heran. „Aber auch die vielen Trainingsstunden mit Klaus Hirche waren recht hilfreich. Ich bin mit Leib und Seele bei der Sache und es macht mir großen Spaß, Eishockey zu spielen“ , erzählt die 16-Jährige. Torwartlegende Hirche war Anfang der sechziger Jahre als der Mann mit der schwarzen Maske auf der Bühne des Welteishockeys bekannt.
Momentan bleibt Ivonne wenig Zeit für andere Hobbys, denn ihre wenige Zeit ist mit dem täglichen Training und der Bewältigung der schulischen Aufgaben ausgefüllt.
Bereits im Jahr 2003 wurde sie in den B-Kader der Nationalmannschaft berufen und bestritt 2004 in Krefeld bereits bei einem Freundschaftsturnier Einsätze gegen Frankreich und die Niederlande. Die Einladung in den Crimmitschauer Sahmpark kam dennoch überraschend. „Mein Einsatz war von mächtigem Lampenfieber begleitet und die zwei Gegentore hätte ich bei etwas Glück verhindern können“ , sagt Ivonne kritisch über ihre Leistung am Samstag. „Ich hoffe dennoch, dass ich weitere Einsatzchancen erhalte und möglichst zum Stammaufgebot des A-Kaders gehören werde.“