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| 18:06 Uhr

Motorsport
Crinitzer bleibt das Maß aller Dinge

Zum vierten Mal in Folge holte Dennis Schröter die Meistertitel in zwei verschiedenen Klassen.
Zum vierten Mal in Folge holte Dennis Schröter die Meistertitel in zwei verschiedenen Klassen. FOTO: Matthias Heinke
Woltersdorf/Crinitz. Endurosportler Dennis Schröter verteidigt bei den finalen Läufen in Woltersdorf souverän seine beiden Meistertitel. Von Matthias Heinke

Geländefahrer Dennis Schröter, seit mehreren Jahren das Maß aller Dinge im nationalen Endurosport, hat mit einer soliden Vorstellung seine beiden Meistertitel in der Wertung aller Klassen (Championat) sowie in der Klasse E3 verteidigt. Es waren jeweils seine vierten Titel in Folge. Schon vor den beiden finalen Läufen der Saison 2017 in Woltersdorf hatte der Crinitzer gesagt: „Es ist alles im grünen Bereich. Ich kann ohne großen Druck fahren, muss einfach nur meine Leistung abrufen.“

Gesagt, getan. In der Nähe von Berlin hatte Schröter von den Zeiten her betrachtet eine kleine Anlaufschwierigkeit, fuhr aber danach recht schnell vom fünften Rang in der Gesamtwertung aus nach vorn. Am Ende musste er sich nur dem frisch gebackenen Vize-Europameister Marco Neubert (E2) aus Affalter geschlagen geben. Unangefochten blieb natürlich seine Ausnahmestellung in der Klasse E3, die er nach den sechs Sonderprüfungen mit einer Minute Vorsprung souverän gewann. Damit war der erste Titel bereits perfekt. „Es kann aber immer mal etwas passieren, ein Sturz zum Beispiel oder ein technischer Ausfall. Das war heute zum Beispiel bei Andreas Beier in der E1 deutlich zu sehen. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, dass es geklappt hat“, sagte Schröter.

Mit dem Wissen, den ersten von zwei Einzeltiteln bereits in der Tasche zu haben, konnte es der Routinier beim letzten Lauf des Jahres noch etwas entspannter angehen lassen. Doch es wurde dann doch noch einmal ungewollt spannend. Gleich in der ersten Sonderprüfung des Tages gab die Vorderradbremse den Geist auf. „Das habe ich allerdings nicht gleich mitbekommen, bin deshalb in einer Kurve ausgeritten und ziemlich heftig gestürzt.“ Danach warf der 35-Jährige seine ganze Erfahrung in die Waagschale. „Ich versuchte, den Spagat zwischen sicherem und einigermaßen schnellem Fahren zu meistern. Jetzt bin ich nur noch froh, dass alles gut gegangen ist“, sagte Schröter.