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| 20:37 Uhr

Berlin Finals
Turner Jursch gewinnt zwei Medaillen

 Christopher Jursch (r./SC Cottbus) strahlt bei der Siegerehrung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, hier neben Nils Dunkel (M.) und Waldemar Eichhorn nach dem Finale am Pauschenpferd.
Christopher Jursch (r./SC Cottbus) strahlt bei der Siegerehrung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, hier neben Nils Dunkel (M.) und Waldemar Eichhorn nach dem Finale am Pauschenpferd. FOTO: imago images / Andreas Gora / via www.imago-images.de
Berlin/Cottbus. Neben den Bahnradsportlern haben in Berlin noch weitere Lausitzer Sportler Meisterschaftsmedaillen geholt, so der Turner Christopher Jursch und der Schwimmer Christian Diener. Die RUNDSCHAU gibt den Überblick. dpa

TURNEN Fast hätte Christopher Jursch seinen Reck-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Doch dann trat der Hannoveraner Andreas Toba noch ans Königsgerät und machte dem Turner des SC Cottbus den erneuten Coup mit 14,000 Punkten streitig. So musste sich Jursch (13,666), der Marcel Nguyen (13,633) auf Rang drei verwies, am Sonntag mit Silber begnügen. Für den Cottbuser war das sogar die zweite Medaille bei diesen Meisterschaften. Am Pauschenpferd hatte er zuvor Bronze gewonnen.

Ins Finale am Sprung schafften es Jurschs SCC-Teamkollegen Leonard Prügel und Devin Woitalla, die beim Sieg von Felix Ramuta (Unterhaching) Vierter und Fünfter wurden. Jursch schaffte es außerdem ins Barren-Finale, wo er Sechster wurde (12,466 Punkte). Hier holte Nguyen Gold (14,700).

Über Platz sieben im Mehrkampffinale konnte sich Leonard Prügel freuen (78,600). Sechskampf-Meister wurde Toba (83,100) vor Nguyen (82,350) und Karim Rida aus Berlin (81,600. Jursch belegte Platz neun (77,900).

SCHWIMMEN Drei Medaillen räumte Christian Diener vom PSV Cottbus ab. Nach Gold über 200 Meter Rücken kamen jeweils noch Silber über 50 und 100 Meter Rücken dazu. Seine Schwester Eileen Diener wurde Fünfte über 200 Meter Rücken.

LEICHTATHLETIK Den Einzug ins Finale über 800 Meter schaffte Constantin Schulz vom LC Cottbus als Fünftschnellster. Im Endlauf lief der 21-Jährige dann am Sonntag vor großer Kulisse im Berliner Olympiastadion ein beherztes Rennen. Mehr als Platz sieben war am Ende bei schwindenden Kräften in 1:50,56 Minuten aber nicht drin für das Lausitzer Lauftalent. Deutscher Meister wurde Marc Reuther (Wiesbaden/1:47,22) vor Robert Farken (Leipzig/1:47,48) und Benedikt Huber (Regensburg/1:48,01).

Die Cottbuserin Annika Marie Fuchs, die für den SC Potsdam startet, gewann Silber im Speerwurf (58,61 Meter), war wegen einer Verletzung am rechten Adduktor und einer entzündeten Bizepssehne im Wurfarm aber gehandicapt.

Antje Möldner-Schmidt trat über 3000 Meter Hindernis nicht an.