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Coach Dardai lässt Hertha rotieren: "Brauchen Frische"

Berlin. Fast keiner der Berliner Spieler darf sich mehr sicher fühlen. Hertha-Trainer Pal Dardai wird auch beim nächsten Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wieder seine Rotationsmaschine anwerfen. dpa/noc

"Die Maßnahme von Pal, die Mannschaft zu wechseln, funktioniert. Es ist eine ganz wichtige Erkenntnis, dass wir auf jeden einzelnen Spieler zurückgreifen können, der im Kader ist", erklärte Manager Michael Preetz zwei Tage vor dem Punktspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) gegen die Rheinländer. Hertha steht mit fünf Punkten derzeit auf Tabellenrang elf, Leverkusen einen Rang und einen Zähler dahinter. Pro bleme erwartet Dardai im ständigen Wechsel der Startformation nicht, auch wenn wie zuletzt in Hoffenheim (1:1) etablierte Spieler wie Vedad Ibisevic, Salomon Kalou oder Vladimir Darida auf der Bank sitzen. "Auch die sogenannten großen Namen bei uns sind keine Maschinen, die brauchen auch Frische", sagte Dardai.

Für Enttäuschung sorgt wie schon zuletzt zum Europa-League-Auftakt gegen Bilbao (28 832) der Zuschauerzuspruch. Gegen Bayer werden höchstens 30 000 Fans erwartet. "Mittwochabend ist nicht die bevorzugte Zeit in Berlin", sagte Preetz. Auf zusätzliche Aktionen, das mit fast 75 000 Plätzen ausgestattete Olympiastadion weiter zu füllen, verzichtet der Verein.