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Champions League: Turbine freut sich auf Knaller gegen Wolfsburg

Potsdam. Jetzt gibt es auch bei den Frauen einen deutschen Champions-League-Knaller. Turbine Potsdam setzte sich im Viertel final-Rückspiel am Sonntag vor 2830 Zuschauern gegen den italienischen Meister Torres Calcio Sassari souverän mit 4:1 (2:0) durch, nachdem die Brandenburgerinnen das Hinspiel in Italien sogar mit 8:0 für sich entschieden hatten. dpa/noc

Im Halbfinale trifft das Team von Trainer-Oldie Bernd Schröder nun auf Titelverteidiger VfL Wolfsburg. "Es gibt keinen Favoriten. Das wird ein Duell auf Augenhöhe", erklärte Schröder schon mit Vorfreude.

Die Wolfsburgerinnen schalteten auf dem angestrebten Weg ins Finale den FC Barcelona aus. Nach einem 3:0 im Hinspiel ließen die Triple-Siegerinnen der Vorsaison am Sonntag Barca mit 2:0 (1:0) keine Chance.

Turbine will es dem VfB schwerer machen: "Unser Selbstvertrauen ist der Schlüssel und wir haben dieses Jahr das Zeug, das Champions-League-Finale zu packen", sagte die norwegische Turbine-Angreiferin Ada Hegerberg. Am 19. April in Potsdam und am 26. April in Wolfsburg wird der deutsche Teilnehmer am Endspiel in Lissabon ermittelt.

Die Tore für Potsdam gegen Sassari erzielten Asano Nagasato (38.), Lia Wälti (43.) und Ada Hegerberg (54./85.). "Wir haben uns zunächst sehr schwergetan", sagte Turbine-Coach Schröder: "Aber dann ist unser Motor doch angesprungen."