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| 09:39 Uhr

Bundespolizei-Projekt mit neuer Leitung

Jochen Maron ist neuer Leiter des Leistungssportprojektes Cottbus der Bundespolizei. Der aus Rheinland-Pfalz stammende Erste Hauptkommissar hat die Nachfolge von Georg Menzel angetreten. Derzeit trainieren 62 Bundespolizei-Angehörige in Cottbus. Von Thomas Juschus

"Wir erwarten uns professionelle Leistungen von unseren Sportlern und erhoffen uns deshalb professionellere Rahmenbedingungen. Wir gehen dvon aus, dass sich das Projekt in den nächsten beiden Jahren hier in Cottbus verstetigen wird", sagte Maron der RUNDSCHAU. Seit dem 1. Oktober 1999 werden Leistungssportler in Cottbus gefördert. Das Projekt baut auf die sehr positiven Erfahrungen im oberbayerischen Bad Endorf auf. In der dortigen Bundespolizei-Sportschule fördert die Bundespolizei mit großem Erfolg seit Jahrzehnten Spitzensportler in Wintersportarten. Grundgedanke der Sportförderung ist es, Spitzensport, berufliche Ausbildung und eine berufliche Perspektive nach Abschluss der Leistungssportkarriere sinnvoll miteinander zu verbinden. In Cottbus erfolgt nicht nur das sportliche Training. Parallel erhalten die Bundespolizeiangehörigen eine vollwertige Polizeiausbildung. Damit steht ihnen nach Ende ihrer sportlichen Laufbahn eine interessante berufliche Zukunft als Beamte des mittleren Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei offen. Gefördert werden grundsätzlich olympischen Sportarten, in denen sich die Bundesrepublik bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften erfolgreich präsentieren kann. In Cottbus sind das Radsport, Judo, Leichtathletik und Rudern. Aushängeschilder des Standortes sind Katrin Meinke (RSC Cottus/Olympia-Sechste Sprint), Christin Muche (RSC Cottbus/Europameisterin Sprint und Keirin), Mareen Kräh (Judo-Team Asahi Spremberg/WM-Teilnehmerin 2005), Toni Mohr (LC Cottbus/deutscher Junioren-Meister 2004 über 1500 m) oder Marco Geisler (Cottbus/vierfacher Weltmeister Doppelvierer).