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| 01:25 Uhr

Britta Steffen kämpft gegen die Selbstzweifel: „Nicht immer weinen“

Britta SteffenFoto: dpa
Britta SteffenFoto: dpa FOTO: dpa
Berlin. Alles gewonnen, alles erreicht – trotzdem mag sich Britta Steffen ein bisschen neu erfinden. Die Doppel-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin will nach knapp zweijähriger Verletzungs- und Krankheitspause auf der Langbahn in ihrer zweiten Karrierehälfte anders auftreten. dpa/noc

"Wenn ich in den letzten Jahren zu meinen Schwächen stand, möchte ich jetzt zeigen, dass ich eine Menge Stärken habe", sagte die 27-Jährige bei den deutschen Meisterschaften in Berlin. "Vielleicht ist das jetzt das neue Ziel: Dass die Britta Steffen auch stark sein kann und nicht immer nur weint."

Selbstzweifel waren ständige Wegbegleiter ihrer Karriere. Im Umgang mit den Medien, früher eher ungeliebte Pflichtübung, ist sie indes lockerer und professioneller geworden, seitdem sie bei der EM 2010 als Gast der ARD vor und hinter der Kamera Einblicke bekam. Bei aller Lockerheit hat das Erfolgs-Duo aus Steffen und Trainer Norbert Warnatzsch die Ziele WM (16. bis 31. Juli in Schanghai) und vor allem Olympia 2012 im Blick. Dabei könnte die Karriere der Wirtschaftsingenieur-Studentin länger als geplant andauern. Bisher war die EM in ihrer Heimatstadt Berlin 2014 als Schlusspunkt angedacht, nun schließt Steffen sogar Olympia 2016 nicht aus. Rio de Janeiro soll das gemeinsame Karriere Finale mit Lebensgefährte Paul Biedermann werden.