ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:19 Uhr

Radsport
Brandenburg-Vierer mit Levy fährt um Gold

Maximilian Levy (vorn) ist Anfahrer für Henning Bommel, Roger Kluge und Richard Banusch.
Maximilian Levy (vorn) ist Anfahrer für Henning Bommel, Roger Kluge und Richard Banusch. FOTO: Michael Deines / Michael Deines/PROMEDIAFOTO
Dudenhofen. Das ist ein starker Einstand im Ausdauerbereich: Der Brandenburg-Vierer mit Sprinter Maximilian Levy fährt bei der Bahnrad-Meisterschaft um Gold. Dabei lief in der Qualifikation längst nicht alles rund. Von Andreas Blaser und Deutsche Presse-Agentur GmbH dpa

Der neu formierte Brandenburg-Vierer hat bei der Deutschen Bahnrad-Meisterschaft in Dudenhofen auf Anhieb den Sprung ins Finale geschafft. Das Team mit Sprinter Maximilian Levy vom RSC Cottbus, Roger Kluge, Henning Bommel (beide Endspurt Cottbus) sowie Youngster Richard Banusch (LKT Team Brandenburg) fuhr am Donnerstagvormittag in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung mit 4:12 Minuten die zweitschnellste Qualifikationszeit.

Noch besser als das Brandenburger Quartett war nur Titelverteidiger Heizomat Rad-Net (4:09). Das Finale um Gold wird am Mittwochabend um 21.50 Uhr gefahren.

„Wir sind natürlich sehr glücklich über den Einzug in das Finale. Aber wir haben trotzdem viel Zeit liegen gelassen, weil es kein optimaler Lauf war. Da ist im technisch-taktischen Bereich noch viel Luft nach oben“, erklärt LKT-Teammanager Steffen Blochwitz.

Der Brandenburg-Vierer mit den erfahrenen Levy, Kluge und Bommel sowie dem 20-jährigen Banusch musste gleich als erstes Quartett auf die Betonbahn in Dudenhofen. Bei seiner Meisterschafts-Premiere im Ausdauerbereich ging Sprinter Levy das Rennen schnell an, unterwegs funktionierten dann nicht alle Ablösungen wie gewünscht im Team von LKT-Trainer Heiko Salzwedel.

Der zweite Brandenburg-Vierer mit den LKT-Fahrern Leo Appelt, Jonas Bokeloh, Christian Koch und Philipp Weber kam nach 4:13 Minuten ins Ziel und schaffte den Sprung in das kleine Finale. Dort geht es ebenfalls gegen das zweite Team von Heizomat Rad-Net. Diese Mannschaft ist seit Jahren das Maß aller Dinge in Deutschland. Insgesamt waren fünf Vierer am Start.

Den Einzug in das große sowie in das kleine Finale hatte LKT-Teammanager Steffen Blochwitz im Vorfeld der Titelkämpfe in Rheinland-Pfalz als Ziel ausgegeben. Sein Fazit nach der Qualifikation: „Klasse, dass wir uns mit beiden Vierern zwischen die Rad-Net-Teams quetschen konnten. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus.“

Die Cottbuserin Emma Hinze vom Track-Team Brandenburg kämpft am Donnerstagabend im 500-Meter-Zeitfahren ebenfalls um Edelmetall.