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| 02:41 Uhr

Bittere Niederlage bei Petkovic-Premiere

Neu-Trainer Velimir Petkovic war trotz der Niederlage stolz auf sein Team.
Neu-Trainer Velimir Petkovic war trotz der Niederlage stolz auf sein Team. FOTO: dpa
Berlin. Die Füchse Berlin haben im ersten Spiel unter ihrem neuen Trainer Velimir Petkovic nach großem Kampf eine 26:27 (12:13)-Niederlage in Flensburg kassierte. Vier Minuten vor Spielende hatten die Füchse, die am Sonntag ohne den grippekranken Spielmacher Petar Nenadic auskommen mussten, noch mit zwei Toren Vorsprung geführt. dpa/jam

Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel sechs Sekunden vor Schluss durch Lasse Svan. Beste Werfer waren Holger Glandorf mit sieben Toren für die SG sowie Hans Lindberg mit acht Treffern für die Hauptstädter.

Nach dem hauchdünnen Sieg steht Flensburg-Handewitt wieder an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Die Norddeutschen zogen wegen der besseren Tordifferenz wieder an den punktgleichen Teams des THW Kiel und der Rhein-Neckar Löwen (je 30:2) vorbei.

Die Berliner haderten mit den Schiedsrichtern, die Mattias Zachrisson vom Feld schickten. "Ich bin sehr frustriert. Schiedsrichter machen Fehler, aber in Flensburg immer häufiger", sagte Füchse-Keeper Silvio Heinevetter nach der Partie. Petkovic war "stolz" auf sein Team. "Die Rote Karte möchte ich nicht kommentieren. Einige unserer Jungs haben in der Kabine geweint, weil sie nicht einverstanden mit dem Ergebnis sind. Das zeigt, wie viel Kraft und Emotion sie in dieses Spiel gelegt haben", sagte der neue Füchse-Coach nach dem Abpfiff.

Wie schon im Pokal-Achtelfinale, als sich die Flensburger erst nach Verlängerung mit 36:34 durchgesetzt hatten, lieferten die Berliner einen großen Kampf. Und das, obwohl den neuen Füchse-Coach bei dessen Premiere große Personalsorgen plagten. Besonders schwer wog der Ausfall Nenadics, der aber dank einer starken Teamleistung kompensiert wurde.

In der 56. Minute lagen die Füchse noch mit 25:23 in Führung. Die Rote Karte für Zachrisson wegen eines Foulspiels ließ die Partie in der Schlussminute kippen.