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| 13:54 Uhr

Leichtathletik
„Bissige Sonne“ beim Spreewaldmarathon

Marathonsiegerin Anne Stephan aus Berlin lief nach 3:11:14 Stunden glücklich ins Ziel.
Marathonsiegerin Anne Stephan aus Berlin lief nach 3:11:14 Stunden glücklich ins Ziel. FOTO: Michael Helbig
Burg. Die Burger Sieger über 42,195 Kilometer haben mit dem schönen Wetter zu kämpfen. Christian Flegel und Anne Stephan gewinnen. Von Michael Helbig

Bei bestem Frühsommerwetter haben am Sonntag zum Höhepunkt des 16. Spreewald-Marathons in Burg Hunderte Läufer die Strecken über zehn, 21,1 und 42,195 Kilometer unter die Sohlen genommen. Schnellster Marathonläufer war Christian Flegel. Der Chemnitzer von der SG Adelsberg benötigte 2:45:46 Stunden und verwies Sven Vogt aus dem Erzgebirge (2:46:29) sowie den Polen Przemyslaw Walewski (2:57:30) auf die Plätze.

Marathon-Podest bei den Herren: Sieger Christian Flegel (M.), der Zweite Sven Vogt (l.) sowie Przemyslaw Walewski auf Platz drei.
Marathon-Podest bei den Herren: Sieger Christian Flegel (M.), der Zweite Sven Vogt (l.) sowie Przemyslaw Walewski auf Platz drei. FOTO: Michael Helbig

Sieger Flegel war zum ersten Mal überhaupt in Burg am Start und hatte wie alle anderen unterwegs ordentlich mit den vor allem für die Zuschauer perfekten, für Läufer jedoch recht hohen Temperaturen zu kämpfen. „Die Sonne hat ganz schön zugebissen“, meinte der Sachse. „Aber lieber Sonne als Mistwetter.“ Nach 25 Kilometern hatte sich Flegel absetzen können. „Dann war es ganz schön zäh, die Füße haben weh getan.“ Es reichte am Ende jedoch zum Sieg. Damit dürfte der Chemnitzer bestens gerüstet sein für den Rennsteiglauf im Mai.

Den hat auch die Siegerin bei den Frauen im Visier. Anne Stephan aus Berlin triumphierte nach 3:11:14 Stunden Hitzelauf. „Unterwegs habe ich sehr viel Wasser getrunken, aber die Bedingungen waren ja für alle gleich“, erzählte sie. „Ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe zu gewinnen, das ist mein dritter Sieg bei einem Marathon – ein schönes Gefühl.“

Schön war es auch für den Cottbuser Robert Kubisch von Kimbia Sports, der sich nun wie erwartet mit dem Titel „Läufer-König“ schmücken kann. Der Marathonsieger vom vergangenen Jahr gewann beide Halbmarathon-Strecken, am Samstag in Lübbenau (21,5 Kilometer) in 1:18:26 Stunden, am Sonntag in Burg (21,1) dann in 1:13:35.

Der Cottbuser Robert Kubisch von Kimbia Sports gewann wie erwartet beide Halbmarathon-Strecken.
Der Cottbuser Robert Kubisch von Kimbia Sports gewann wie erwartet beide Halbmarathon-Strecken. FOTO: Michael Helbig

Für Kimbia Sports war auch die „Läufer-Königin“ unterwegs. Laura Opt Eynde wurde beim Halbmarathon in Lübbenau in 1:31:33 Zweite – übrigens hinter Marathonsiegerin Anne Stephan (1:31:30) – und gewann in Burg in 1:27:16. „Beide Kimbia-Läufer haben einen starken Eindruck hinterlassen und waren in der Lage, das Tempo am zweiten Tag zu forcieren – tolle Ergebnisse“, freute sich Trainer Dietmar Bittermann.

Am schnellsten über zehn Kilometer waren am Sonntag Arthur Beimler (Sport-Freigang/33:24 Minuten) vor Michael Müller (Gutsmuths-Rennsteiglauf Verein/34:39) und Leon Sperling (SV Olympia Cottbus/34:52) sowie bei den Frauen Lea Freigang (Sport-Freigang/38:53) vor Jasmin Beer (Kimbia Sports/40:47) und Karoline Bauer (Chemnitzer SV/41:30).