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Betrugsgefahr in der Vorrunde – 32 Mannschaften in der K.o-Runde

Fifa-Chef Gianni Infantino hat seinen Plan durchgebracht.
Fifa-Chef Gianni Infantino hat seinen Plan durchgebracht. FOTO: dpa
Zürich. Beim Modus der vergrößerten Weltmeisterschaft mit 48 Teams vom Turnier 2026 an sind noch viele Fragen offen. So sei beispielsweise noch nicht entschieden, ob es ein Elfmeterschießen nach Unentschieden in der Gruppenphase geben werde, sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Dienstag in Zürich. dpa/jal

Zuvor hatte das Council des Weltverbands eine Ausweitung des Teilnehmerfelds um 16 Mannschaften für das Turnier in neun Jahren beschlossen.

"Es gibt verschiedene Modelle, über die entschieden werden kann", sagte Infantino. So könne man beispielsweise die Weltrangliste heranziehen, um bei Punkt- und Torgleichheit die Tabelle zu bestimmen. Das neue Format mit 16 Gruppen à drei Teams birgt die Gefahr der Ergebnisabsprache im letzten Gruppenspiel, so dass beide Mannschaften weiter kommen. Die zwei Bestplatzierten kommen jeweils weiter, so dass 32 Teams die erste K.o.-Runde bestreiten.

Das Turnier solle weiterhin 32 Tage dauern und in zwölf Stadien stattfinden, sagte Infantino. Die Verteilung der Startplätze nach Konföderationen ist noch offen. "Wir haben beschlossen, dass das sehr bald untersucht wird", sagte Infantino. Ein mögliches Szenario ist eine endgültige Abstimmung beim Fifa-Council am 9. Mai in Bahrain.