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| 02:44 Uhr

Becker-Schützling im Wimbledon-Finale

Streicheleinheiten für den Rasen: Novak Djokovic.
Streicheleinheiten für den Rasen: Novak Djokovic. FOTO: dpa
London. Mit einem lauten "Jawoll" und der berühmten Faust bejubelte Boris Becker den Final-Einzug seines Schützlings Novak Djokovic in Wimbledon. Als der 28 Jahre alte Tennisprofi aus Serbien am Freitag seinen dritten Matchball gegen den Franzosen Richard Gasquet verwandelt hatte, erhob sich sein ganz in Weiß gekleideter Coach in der Spielerloge und applaudierte anerkennend. dpa/jam

Zum vierten Mal steht Djokovic nun im Finale des bedeutendsten Tennisturniers der Welt. Nach 2:21 Stunden setzte sich der Weltranglisten-Erste auf dem Centre Court mit 7:6 (7:2), 6:4, 6:4 durch und erreichte sein 17. Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier.

"Es ist eine große Ehre und ein Privileg, hier im Finale zu stehen, aber ich würde gerne noch einen Schritt weitergehen", sagte Djokovic. Im Kampf um seinen dritten Titel bei dem Rasenklassiker in London trifft er an diesem Sonntag (15 Uhr/MESZ) in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels auf den Schweizer Roger Federer. Der hatte am Freitag nach einer Weltklasse-Vorstellung auf dem Centre Court den früheren Champion und Olympiasieger Andy Murray mit 7:5, 7:5, 6:4 entzaubert. Wimbledon erlebt damit sein Traumfinale mit den beiden besten Tennisspielern der Welt.