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Bayern gegen Neymar – Leipzig mit Glück

Die Bayern treffen in Gruppe B unter anderem auf Paris St. Germain mit seinem 222-Millionen-Mann Neymar. Der erste Spieltag ist am 12./13. September.
Die Bayern treffen in Gruppe B unter anderem auf Paris St. Germain mit seinem 222-Millionen-Mann Neymar. Der erste Spieltag ist am 12./13. September. FOTO: dpa
Monaco. München bekommt es in der Champions League mit Paris St. Germain zu tun. Borussia Dortmund trifft auf den Titelverteidiger Real Madrid. Wolfgang Müller

Der FC Bayern gegen 222-Millionen-Euro-Neuzugang Neymar und Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund mal wieder gegen Real Madrid und Königsklassen-Debütant Leipzig mit Losglück: Das Bundesliga-Trio bekam bei der Gruppenauslosung am Donnerstagabend in Monaco attraktive, aber machbare Aufgaben zugeteilt.

Der deutsche Fußball-Meister aus München trifft in der Vorrundenstaffel B neben PSG noch auf RSC Anderlecht mit dem früheren Nürnberger Trainer René Weiler und auf den schottischen Traditionsclub Celtic Glasgow. "Eine aufregende Gruppe mit tollen Teams", meinte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Kapitän Manuel Neuer befand: "Paris ist natürlich der Kracher. Ich habe noch nie gegen PSG gespielt und freue mich auf diesen Vergleich." Mats Hummels war zudem "glücklich, dass keine ellenlangen Reisen dabei sind".

Die bleiben auch RB Leipzig erspart. Den deutschen Vize-Meister hätte es in seiner ersten Saison auf der internationalen Bühne weitaus schlimmer treffen können. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl bekommt es in Gruppe G mit dem französischen Champion AS Monaco, dem FC Porto und Besiktas Istanbul zu tun. "Wir haben es alle verfolgt und uns einfach über die Gruppe gefreut", sagte Mittelfeldspieler Dominik Kaiser. "Wir sind richtig heiß. Für uns ist sicher alles möglich."

Für den BVB geht die Reise wie schon im Vorjahr zu Real und Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Weitere Gegner in Gruppe H sind Tottenham Hotspur und Apoel Nikosia.

1899 Hoffenheim hatte am Mittwochabend im Playoff-Rückspiel beim FC Liverpool mit Jürgen Klopp die Chance auf seine Europacup-Premiere in der Champions League verpasst. Die Elf von Trainer Julian Nagelsmann erfährt am Freitag ebenso wie der 1. FC Köln und Hertha BSC, gegen wen es in der Europa League geht.

In der Champions League ist das große Ziel aller Clubs das Finale am 26. Mai 2018 in Kiew. Der erste Spieltag findet am 12. und 13. September statt. Nach dem Ende der Gruppenphase im Dezember ziehen die Teams auf Platz eins und zwei in die K.o.-Runde ein. Die Dritten dürfen immerhin in der Europa League weiterspielen.

Ronaldo Fußballer des Jahres: Im Rahmen der Champions-League-Auslosung in Monte Carlo wurde Real Madrids Stürmerstar Cristiano Ronaldo am Donnerstagabend zum dritten Mal als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Er setzte sich gegen Dauerrivale Lionel Messi vom FC Barcelona und Torwart-Ikone Gianluigi Buffon von Juventus Turin durch. Den Titel bei den Frauen gewann erstmals die Niederländerin Lieke Martens vor der deutschen Nationalteam-Spielführerin Dzenifer Maroszan.