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Bayern fordert Bamberg heraus

Nationalteamkapitän Robin Benzing spielt jetzt für Würzburg und ist einer der Stars in der Bundesliga.
Nationalteamkapitän Robin Benzing spielt jetzt für Würzburg und ist einer der Stars in der Bundesliga. FOTO: dpa
Bamberg. Vor der neuen Saison in der Basketball-Bundes liga wittern die Herausforderer von Brose Bamberg ihre große Chance. Angetrieben durch den Titelhunger von Clubchef Uli Hoeneß rechnet sich vor allem Bayern München Chancen aus, die jahrelange Dominanz des Serienchampions zu durchbrechen. dpa/noc

Mit dem Franken-Duell von Bamberg gegen s.Oliver Würzburg und ihren Ex-Trainer Dirk Bauermann beginnt an diesem Freitag (20.30 Uhr/Sport1) die 52. Spielzeit.

Wer wird Meister? Als absolute Topfavoriten starten Bamberg und Bayern in die Saison. In der Meisterumfrage der Deutschen Presse-Agentur sehen elf Trainer die Franken vorne, die Münchner bekamen zehn Nennungen. "Ich sage deutlich: Wir wollen Meister werden", betonte Hoeneß. Die Münchner haben ihren Kader deutlich verstärkt, die Bamberger haben einen großen Umbruch hinter sich.

Wer könnte Bamberg und München gefährlich werden? Zum erweiterten Anwärterkreis gehören Vizemeister EWE Baskets Oldenburg, ratiopharm Ulm sowie auch Alba Berlin. Der Hauptstadt-Club will mit Spaniens Trainer-Legende Aito Garcia Renesses an erfolg reiche Zeiten anknüpfen, hat seinen Etat aufgestockt und gibt das Halbfinale als Ziel aus. Mehr Spannung als zuletzt - Bamberg gewann sieben von acht Meisterschaften - würde viele freuen. "Nach dem Papier müsste das Finale Bamberg gegen Bayern heißen", sagte Bayreuths Trainer Raoul Korner, der wieder unter die ersten vier möchte. "Zum Glück wird aber nicht auf dem Papier Basketball gespielt."

Wer sind die Stars? Einige Topspieler sind weg: Bambergs Daniel Theis wechselte zu den Boston Celtics in die NBA, sein französischer Teamkollege Fabien Causeur ging zu Real Madrid. Bayerns Nationalspieler Maximilian Kleber spielt bei den Dallas Mavericks nun an der Seite von Dirk Nowitzki. Doch es kamen auch neue und alte Stars. Die Bayern verpflichteten den ehemaligen NBA-Profi Jared Cunningham, der das Potenzial zum Topscorer hat, und Aufbauspieler Stefan Jovic von Vize-Europameister Serbien. Würzburg brachte Nationalteamkapitän Robin Benzing zurück in die Liga, Gießen hofft auf die Rückkehr von Center John Bryant zu alter Form. Bamberg bediente sich unter anderem bei der Konkurrenz, holte Bayerns Kapitän Bryce Taylor und Augustine Rubit von Ulm.