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| 10:50 Uhr

Radsport
Banusch fährt Weltcup in London

Richard Banusch (2.v.r.) bekommt eine zweite Chance beim BDR. Moritz Malcharek (l.) trumpfte in Berlin auf.
Richard Banusch (2.v.r.) bekommt eine zweite Chance beim BDR. Moritz Malcharek (l.) trumpfte in Berlin auf. FOTO: Frank Hammerschmidt
Berlin. Die noch junge Bahnrad-Karriere von Richard Banusch beim Bund Deutscher Radfahrer schien schon beendet zu sein. Jetzt bekommt der Youngster vom Track Team Brandenburg eine zweite Chance. Und es gab zum Abschluss des Weltcups in Berlin noch eine weitere gute Nachricht für das Team. Von Frank Noack

Ende gut, alles gut? Zumindest alles viel besser als am Anfang! Zum Abschluss des Bahnrad-Weltcups in Berlin gab es am Sonntag für das Track Team Brandenburg nicht nur einen sehr ordentlichen 7. Platz von Moritz Malcharek im Omnium, sondern auch noch eine gute Nachricht vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Denn Richard Banusch aus Vetschau wurde vom BDR für den nächsten Weltcup in zwei Wochen in London nominiert. „Das ist wirklich eine richtig gute Nachricht“, sagt Trainer Heiko Salzwedel. „Nachdem die U23-EM für Richard nicht gut gelaufen ist, bekommt er jetzt durch den BDR noch einmal eine Chance.“

Seine Chance genutzt hat am zurückliegenden Wochenende beim dreitägigen Weltcup auf dem Velodrom vor allem Moritz Malcharek. Bei seinem Heimspiel steckte der gebürtige Berliner den verpatzten Auftakt in der Qualifikation mit der Vierermannschaft am Freitag gut weg und zeigte zwei Tage später im Omnium, also dem Mehrkampf aus insgesamt vier Disziplinen, erneut sein großes Kämpferherz. Im August gab es in dieser Disziplin bereits Silber bei der U23-Europameisterschaft in Aigle (Schweiz).

Im Duell mit der Weltspitze durfte der 22-jährige Malcharek diesmal im abschließenden Punktefahren bis in die Schlussphase hinein auf einen Podiumsplatz hoffen. Rang sieben war aus Sicht von Trainer Heiko Salzwedel dennoch aller Ehren wert. „Moritz ist ein sehr beherztes Rennen gefahren. Ihm fehlt natürlich noch etwas die Physis im Vergleich zur Weltspitze. Aber er hat in diesem Rennen das Maximale aus seinen Möglichkeiten gemacht“, bilanziert Salzwedel und blickt optimistisch in die Zukunft, denn: „Das mit der Physis kriegen wir auch noch hin.“

Am Ende der drei Weltcup-Tage in Berlin war also zumindest einiges wieder gut für Moritz Malcharek und das Track Team Brandenburg.