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| 02:39 Uhr

Bale ist Reals großer Hoffnungsträger gegen Manchester City

Gareth Bale kam einst für 100 Millionen Euro zu Real.
Gareth Bale kam einst für 100 Millionen Euro zu Real. FOTO: dpa
Madrid/Manchester. Gareth Bale glaubt das Rezept für den Einzug ins Finale der Champions League zu kennen. "Wir müssen auswärts bei Manchester City ein Tor schießen", heißt die Devise des Angreifers von Real Madrid. dpa/jam

Und der Waliser weiß, wie man das macht. "Ich habe (für Tottenham Hotspur) schon im Etihad-Stadion getroffen", berichtet der 26-Jährige stolz.

Der "Prince of Wales", für den Real 2013 die stolze Ablösesumme von 100 Millionen Euro gezahlt hatte, ist im Halbfinale der europäischen Königsklasse zum Hoffnungsträger des spanischen Fußball-Rekordmeisters geworden. Denn die Madrilenen machen sich Sorgen um die Torjäger Cristiano Ronaldo und Karim Benzema, die beide angeschlagen sind. Der Franzose wird an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) wohl gar nicht spielen können.

Aber Bale, der in der Elf der Madrilenen lange Zeit wie ein Fremdkörper wirkte und unter den Real-Fans wenig Anhänger hat, trat den Beweis an, dass er ohne die Mitangreifer die Fäden in die Hand nehmen kann. Bei der Generalprobe am Samstag bei Rayo Vallecano sorgte er dafür, dass Real aus einem 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Sieg machte und seine Titelchancen wahrte.

Besuche auf der Insel scheinen den Madrilenen gut zu tun: Real verlor seit sieben Jahren kein Spiel bei einem englischen Club. Diese Serie will Manchester City durchbrechen, das erstmals im Halbfinale der Königsklasse steht. City-Trainer Manuel Pellegrini, der im Sommer von Bayern-Coach Pep Guardiola abgelöst wird, würde sich sehr gerne mit dem Champions-League-Titel verabschieden. "Ich hoffe, wir können dieses Jahr den Titel holen", erklärte der Chilene. "Für mich als Trainer wäre es sehr wichtig, die Champions League zu gewinnen, weil es hier vorher niemand geschafft hat."

Für Pellegrini wäre dies eine doppelte Genugtuung, weil die Scheichs eher Guardiola den großen Sprung zutrauen und weil er bei Real Madrid im Jahr 2010 nach nur einer Saison geschasst worden war.