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Ausverkauftes Stadion beim Sachsen-Endspiel in Leipzig

Leipzig. (dpa/jal) Für die Spieler geht es um den sportlichen Erfolg, für die Vereinsverantwortlichen um jede Menge Geld: das Finale um den sächsischen Fußball-Pokal zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem Chemnitzer FC am Mittwoch (18 Uhr/MDR Livestream) verspricht in vielerlei Hinsicht emotional zu werden.

Besonders die Schatzmeister werden das Spiel mit besonderen Augen beobachten. Der Sieger erhält aus der sächsischen Verbandskasse 115 000 Euro Prämie. Hinzu kommt die Antrittsgage für die 1. Runde des DFB-Pokals, die derzeit noch nicht feststeht. In der zu Ende gehenden Spielzeit belief sie sich auf 155 000 Euro. Dieses Geld könnten beide Clubs dringend gebrauchen. Das weiß auch CFC-Trainer Sven Köhler. "Für die Spieler ist das erstmal nebensächlich. Der sportliche Wert ist viel höher", betont Köhler, der zum letzten Mal auf der Chemnitzer Bank als verantwortlicher Coach Platz nehmen wird.

Heiko Scholz, Trainer des 1. FC Lok, sieht die Favoritenrolle bei den Gästen. "Wir müssen in Bestform sein, der CFC nicht. Wenn alles passt, darf man auch mal träumen und dann können wir vielleicht dem CFC etwas weh tun", erklärt der frühere Bundesliga-Profi. Das Leipziger Bruno-Plache-Stadion wird mit 6800 Zuschauern ausverkauft sein.