| 02:43 Uhr

Auf dem Lausitzring fallen am Wochenende die Hüllen

Die Königsklasse Superbike der IDM ist vom 1. bis 3. Mai auf dem Lausitzring zu erleben.
Die Königsklasse Superbike der IDM ist vom 1. bis 3. Mai auf dem Lausitzring zu erleben. FOTO: Patrick Seelig
Klettwitz. Eine der populärsten Motorradrennserien Europas, die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM), macht Station auf dem Lausitzring. Neben der Königsklasse Superbike gehen zehn weitere Klassen an den Start. Darunter auch die SuperNaked. ckx

Unter den Motorrad-Klassen, die zwischen dem 1. und 3. Mai auf dem Lausitzring an den Start gehen, gibt es erstmals auch die Profi-Klasse der SuperNaked. Nackt sind dabei jedoch nicht etwa die Fahrer, sondern die Maschinen. "Die IDM will mit der Klasse vor allem an die vergangene, großartige Zeit erinnern, als die Motorräder noch nicht gänzlich von Plastik umhüllt gewesen sind", erklärt Robert Kaltschmidt vom Lausitzring. Die Motorräder erinnern an die Classic Superbikes der 80er-Jahre und haben bis zu 125 Pferdestärken. Alle großen Hersteller haben Fabrikate, die in diesem Stil gebaut sind, da habe eine Einführung dieser Klasse nahegelegen. Erste Testfahrten im SuperNaked hat Fahrer Kjel Karthin im Frühjahr mit seiner Suzuki GSR750 absolviert. Auf dem Lausitzring wird sich nun zeigen, ob er der Konkurrenz, darunter Yamaha MGM-Teamchef Michael Galinski auf einer Yamaha MT-09, Paroli bieten kann.

Im Superbike werden neben dem spanischen Vorjahreschampion Xavi Forés auch Markus Reiterberger und Max Neukirchner als Favoriten gehandelt. Zumal die Motivation des Lokalmatadors Neukirchner in dieser Saison hoch sein dürfte, denn er ist nach seinem Vizemeistertitel 2014 mit Ducati nun zu Yamaha gewechselt. Für Yamaha MGM geht zudem Damian Cudlin als zweiter Fahrer an den Start.

In den Klassen Superbike und Superstock 1000 starten insgesamt 35 Fahrer. "Wir haben Fahrer aus 15 Nationen, die auf dem Lausitzring um den Sieg kämpfen werden", erläutert Kaltschmidt.

In der Lausitz präsentiert sich am Wochenende außerdem der Nachwuchs. Junior-Cup-Vorjahressieger Tim Georgi startet dieses Mal im Moto3. Beim ADAC Junior Cup ist also alles wieder offen.

Zum Thema:
Am Freitag steht für die Fahrer aller elf Klassen das Freie Training an. Am Samstag beginnt ab 8 Uhr das Qualifying. Das erste Rennen startet um 17.20 Uhr im SuperNaked. Am Sonntag beginnen die Rennen um 8 Uhr und enden mit dem MZ-Cup.